
Robbe (Pinnipedia)
Robben werden treffend als die Unterordnung der Pinnipedia bezeichnet, was so viel heißt wie "Träger von mit Ruderflossen versehenen Füßen". Die Unterordnung der Pinnipedia gehört mit der Unterordnung der Fissipedia ("Träger von Füßen mit freien Zehen") zur Ordnung der Carnivora, der Raubtiere.
Robben lassen sich in drei Familien aufteilen, man unterscheidet zwischen den Familien der Ohrenrobben (Otariidae), Hundsrobben (Phocidae) und Walrossen (Odobenidae).
Die Ohrenrobben unterteilt man in die Unterfamilien der Seelöwen (Otariinae), die 5 Arten umfassen, und die der Seebären (Arctocephalinae) mit 9 Arten.
Die Hundsrobben spalten sich wiederum in die 2 Unterfamilien Nördliche Hundsrobbe (Phocinae) mit 10 Arten und Mönchsrobben (Monachinae) mit 9 Arten.
Die Walrosse, denen man auch eine eigene Familie zugesteht, weisen nur eine Art vor, die des Walrosses (Odobenus rosmarus).
Robben kommen in allen Weltmeeren vor. Sie bevorzugen eher kalte und gemäßigte Zonen, sind aber auch in tropischen Gewässern vorzufinden. Einige Robbenarten sind in der Lage, jährlich Wanderungen von 10.000 km zu unternehmen. Das erklärt auch, dass man z.B. Hundsrobben sowohl an nordatlantischen Küsten als auch an den Küsten Südaustraliens und Neuseelands vorfindet.
Die ursprünglichen Landraubtiere haben sich in ihrem Körperbau an das Leben im Wasser angepasst. Der Robbenkörper wurde spindelförmig, wodurch es dem Wasser weniger Widerstand bieten konnte. Die Extremitäten entwickelten sich zu Schwimmorganen: Die Hinterbeine, die sich nach hinten verlagerten, dienen als aktive Ruderflossen, während die Vorderbeine, die beim Schwimmen dem Körper angelegt werden, nur als Steuerung dienen. Die restlichen äußeren Körperanhänge wurden entweder stark reduziert oder haben sich völlig zurückentwickelt bzw. wurden in den Körper verlagert.
Zwischen den einzelnen Robbenfamilien bestehen gewisse äußere Unterschiede:
Wie auch der Name schon sagt, besitzen Ohrenrobben kleine Ohrmuscheln, die sowohl bei den Hundsrobben als auch bei den Walrossen fehlen.
Ohrenrobben können außerdem ihre vorderen und hinteren Flossen zur Fortbewegung benutzen, während Walrosse nur ihre Hinterbeine einsetzen. Die Hundsrobben können ihre Flossen gar nicht zur Fortbewegung gebrauchen, da sie am meisten an das Leben im Wasser angepasst sind.
Insgesamt haben Ohrenrobben mehr Gemeinsamkeiten mit den Walrossen, daher werden beide auch in die Überfamilie der Ohrenrobbenarten (Otarioidea) eingeordnet.
Robben ernähren sich in der Regel von Tieren wie Fischen, Krebstieren, Tintenfischen und Muscheln. Die Walrosse ernähren sich zudem noch von Seetang. Die großen Seeleoparden fressen auch Pinguine und andere Wasservögel und gelegentlich sogar kleinere Robben.
Einige Robbenarten sind vom Aussterben bedroht. Der Mensch ist ihr ärgster Feind, denn er jagt sie seit Jahrtausenden wegen ihres Fells und ihres Fleisches. Oftmals sind die Jungtiere besonders gefährdet, weil ihr Säuglings-Haarkleid den Luxuspelz liefert. Einige Robbenbestände sind vor allem seit dem Einsatz von riesigen Robbenfängerflotten immens zurückgegangen. Zwar wurden später Schonzeiten und Schutzgebiete für Robben festgelegt, doch für einige Arten, die schon fast ausgerottet sind, kamen diese Maßnahmen zu spät.
Robben werden treffend als die Unterordnung der Pinnipedia bezeichnet, was so viel heißt wie "Träger von mit Ruderflossen versehenen Füßen". Die Unterordnung der Pinnipedia gehört mit der Unterordnung der Fissipedia ("Träger von Füßen mit freien Zehen") zur Ordnung der Carnivora, der Raubtiere.
Robben lassen sich in drei Familien aufteilen, man unterscheidet zwischen den Familien der Ohrenrobben (Otariidae), Hundsrobben (Phocidae) und Walrossen (Odobenidae).
Die Ohrenrobben unterteilt man in die Unterfamilien der Seelöwen (Otariinae), die 5 Arten umfassen, und die der Seebären (Arctocephalinae) mit 9 Arten.
Die Hundsrobben spalten sich wiederum in die 2 Unterfamilien Nördliche Hundsrobbe (Phocinae) mit 10 Arten und Mönchsrobben (Monachinae) mit 9 Arten.
Die Walrosse, denen man auch eine eigene Familie zugesteht, weisen nur eine Art vor, die des Walrosses (Odobenus rosmarus).
![]() |
Die ursprünglichen Landraubtiere haben sich in ihrem Körperbau an das Leben im Wasser angepasst. Der Robbenkörper wurde spindelförmig, wodurch es dem Wasser weniger Widerstand bieten konnte. Die Extremitäten entwickelten sich zu Schwimmorganen: Die Hinterbeine, die sich nach hinten verlagerten, dienen als aktive Ruderflossen, während die Vorderbeine, die beim Schwimmen dem Körper angelegt werden, nur als Steuerung dienen. Die restlichen äußeren Körperanhänge wurden entweder stark reduziert oder haben sich völlig zurückentwickelt bzw. wurden in den Körper verlagert.
Zwischen den einzelnen Robbenfamilien bestehen gewisse äußere Unterschiede:
Wie auch der Name schon sagt, besitzen Ohrenrobben kleine Ohrmuscheln, die sowohl bei den Hundsrobben als auch bei den Walrossen fehlen.
Ohrenrobben können außerdem ihre vorderen und hinteren Flossen zur Fortbewegung benutzen, während Walrosse nur ihre Hinterbeine einsetzen. Die Hundsrobben können ihre Flossen gar nicht zur Fortbewegung gebrauchen, da sie am meisten an das Leben im Wasser angepasst sind.
Insgesamt haben Ohrenrobben mehr Gemeinsamkeiten mit den Walrossen, daher werden beide auch in die Überfamilie der Ohrenrobbenarten (Otarioidea) eingeordnet.
Robben ernähren sich in der Regel von Tieren wie Fischen, Krebstieren, Tintenfischen und Muscheln. Die Walrosse ernähren sich zudem noch von Seetang. Die großen Seeleoparden fressen auch Pinguine und andere Wasservögel und gelegentlich sogar kleinere Robben.
Einige Robbenarten sind vom Aussterben bedroht. Der Mensch ist ihr ärgster Feind, denn er jagt sie seit Jahrtausenden wegen ihres Fells und ihres Fleisches. Oftmals sind die Jungtiere besonders gefährdet, weil ihr Säuglings-Haarkleid den Luxuspelz liefert. Einige Robbenbestände sind vor allem seit dem Einsatz von riesigen Robbenfängerflotten immens zurückgegangen. Zwar wurden später Schonzeiten und Schutzgebiete für Robben festgelegt, doch für einige Arten, die schon fast ausgerottet sind, kamen diese Maßnahmen zu spät.








.jpg)

