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10 Jahre "Das perfekte Dinner": Die Macher

Daniel Werner
Daniel Werner (Foto: VOX / Guido Lange)

Daniel, die "Stimme des Dinners"

„Das perfekte Dinner“ feiert seinen zehnten Geburtstag. Was ist das Erfolgsgeheimnis des Formats?

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Ich denke, das Format ist so erfolgreich, weil wir darin ganz normalen Menschen bei einer ganz grundlegenden Tätigkeit zusehen, der Essenszubereitung – aber auch bei einem kulturellen Ereignis, dem Speisen. Mit Ironie und Gutmütigkeit. Es gibt was zu schmunzeln, aber auch was zu lernen: übers Kochen und über Menschen.

Wie sieht ein Arbeitstag in Ihrem Leben als Stimme für „Das perfekte Dinner“ aus?

Ein ganz normaler Tag in meinem Leben als „Stimme des Dinners“ sieht so aus: Nach Köln-Deutz radeln, scherzen, das Sprecherhäuschen betreten, in die Hobbykochwelt eintauchen, hören, sehen, lesen, sprechen, das Sprecherhäuschen verlassen, scherzen, von Köln-Deutz wieder fortradeln.

Wie hat sich Ihre Rolle als „Stimme des Dinners“ in den letzten zehn Jahren entwickelt?

In den letzten zehn „Dinner“-Jahren ist die Stimme des Dinners ist immer mehr „sie selbst“ geworden. Ein reiner Hintergrund-Kommentator ist zu einem richtigen Menschen geworden, der „dabei“ ist. Zwar nicht aus Fleisch und Blut, aber aus Klang, immerhin.

Was macht für Sie den besonderen Reiz als „Stimme des Dinners“ aus?

Das Besondere daran, die „Stimme des Dinners“ zu sein, ist die wunderbare kreative Symbiose zwischen allen an der Sendung Beteiligten. Sie macht es möglich, ganz und gar authentisch zu sein und das, glaub ich, kommt nicht so oft vor im Fernsehen.

Wie haben Sie zehn Jahre „Das perfekte Dinner“ persönlich und beruflich beeinflusst?

Es ist der Job meines Lebens. Ein Geschenk und eine Freude – und noch dazu immer wieder neu. Ich lerne in jeder Woche dazu.

An welche Highlights aus den vergangenen Jahren erinnern Sie sich gerne zurück?

Mein absolutes Highlight aus den vergangenen „Dinner“-Jahren: In unserer ersten Berlin-Woche war Mona zu spät mit den Dinner-Vorbereitungen. Als ihre Gäste geklingelt haben, hat sie einfach geflötet: „Müsst noch warten!“. Und die haben dann zehn Minuten vor der geschlossenen Wohnungstür rumgestanden. Da habe ich in meinem Sprecherhäuschen laut auflachen müssen.

Mit welchem „Dinner“-Menü könnte man Sie vollends überzeugen?

Das perfekte „Dinner“-Menü wäre für mich etwas Pfiffiges, Reichhaltiges und Fleischloses.

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