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4 Hochzeiten und eine Traumreise

 

4 Hochzeiten und eine Traumreise: Ein vergesslicher Pfarrer

Nur nicht verkrampen!

Ja wo ist es denn, das schöne Gelübde?

Perfektionistin Kristin ist die letzte Braut, die ins Rennen um die gesponsorte Hochzeitsreise geht. Sie hat einen großen Aktenordner für ihre Hochzeit angelegt, um ihre Hochzeit wirklich bin ins Detail perfekt zu planen. Aber schon der Küchentischpsychologe weiß: Zu viel Kontrolle kann zu Leblosigkeit führen und genau dies bemängeln die Gastbräute bei der Trauungszeremonie in der katholischen Kirche. Dazu kommt ein leicht vergesslicher Pfarrer, der das vollmundig angekündigte Ehegelübde einfach so übergeht. Hoffentlich ist die Laune des Ehepaars jetzt nicht komplett verhagelt. Sie haben sich doch so drauf gefreut.

Partielle Konfusion bei der Trauungszeremonie

Schon der Einmarsch der Braut gelingt nicht ganz überzeugend. Üblicherweise bleibt diese vor der Kirche stehen und schreitet mit Beginn der Musik dann feierlich durch das Kirchenschiff. Diesen erhabenen Moment verpasst Kristin, weil sie mit ihrem Vater bereits in und nicht vor der Kirche wartet. Bei der Ringübergabe bricht dann leichtes Durcheinander aus. Der Pfarrer lobt noch, dass die Kinder in die Zeremonie der neuen Familie eingebunden werden, doch die diversen Schatullen mit den Schmuckstücken wandern hin und her zwischen den Beteiligten und zumindest die Gastbräute wissen am Ende nicht mehr, wer was wem warum überreicht hat.

Bleibt ja noch das Ehegelübde. Doch der Pfarrer ist derart im Zeremonie-Modus, dass er auch auf schüchterne Gesten des Gatten nicht reagiert. Dann ist der Moment verpasst und aus dem kirchlichen Gelübde wird nichts mehr. Pech gehabt!

Die Gastbräute machen es sich nicht leicht

Jede hätte Platz 1 verdient

Die Gastbräute machen es sich nicht leicht