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4 Hochzeiten und eine Traumreise: Tina und Keanou trauen sich in Stille

Tinas multikulturelle Hochzeit
Tinas multikulturelle Hochzeit Assyrische Stille bei der Trauung 00:03:28
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Bei einer assyrischen Trauung wird keine Musik gespielt

Am dritten Tag bei "4 Hochzeiten und eine Traumreise" trauen sich Tina und Keanou in Wiesbaden. Für diesen Tag mussten die Assyrerin und der Halbamerikaner kämpfen, denn die Kultur der 19-Jährigen hat strenge Regeln. Umso ausgelassener will das junge Paar nun ihre Liebe zelebrieren. Unter dem Motto "Amerikanisch mit orientalischem Flair" und mit 190 Gästen, wollen es die beiden krachen lassen. Doch die Trauung findet ganz in Stille und ohne Musik statt.

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Keanou und Tina bei "4 Hochzeiten und eine Traumreise"
Tina wird von ihrem Vater zum Altar geführt. (Foto: VOX)

In einer kleinen Kirche in Wiesbaden haben sich die Angehörigen des Brautpaares und die Gastbräute zur Trauung versammelt. Auffallend unauffällig ist jedoch schon der erste Eindruck der Kirche. "Keine Blumen?", wundert sich Gastbraut Sabrina direkt. Auch beim Einmarsch von Tina ist es ungewohnt still. Anders als bei westlichen Trauungen, wird bei den Assyrern keine Musik gespielt. "Wir Deutschen kennen das, dass beim Einlaufen Musik gespielt wird", erklärt Gastbraut Uschi die deutsche Kultur.

Unterdessen freut sich Martina über den Anblick des Bräutigams. "War der auf dem Bild nicht dicker? Der schaut gut aus", stellt sie überrascht fest. Die Übergabe der Braut findet ebenfalls in Stille fast. "Es war schon schön, aber es hat mich nicht zu Tränen gerührt", zeigt sich Gastbraut Sabrina enttäuscht über die fehlende Untermalung. Umso schöner ist dann aber der zärtliche Kuss, den Keanou seiner Braut auf die Stirn gibt. "Aber trotzdem fand ich es schon beeindruckend und herzlich", relativiert Hochzeitsexperte Froonck die außergewöhnliche Zeremonie.

Verständnisprobleme bei Tinas Trauung

Um beiden Kulturen gerecht zu werden, findet die Trauung auf assyrisch und englisch statt. Bei den Gastbräuten sorgt das jedoch für Verständnisprobleme und Verwirrung. "Die Sprache war akustisch so schlecht zu verstehen", zeigt sich Uschi ernüchtert. Auch der Ablauf der Zeremonie an sich ist für die Gäste undurchsichtig. Durch die verdeckte Sicht auf den Altar können die Gastbräute nur vage erahnen, was genau vor sich geht. Da bleibt nur zu hoffen, dass der Rest der Hochzeit klarer vonstattengeht. Schließlich sollen die Gastbräute die Feier ja objektiv bewerten.

Der Gesamteindruck
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Die türkische Feier kam nicht gut an

Der Gesamteindruck