Afrika und Wintersport müssen sich nicht ausschließen

Auch Olympiateilnehmer Kwane Nkrumah-Acheampong aus Ghana glaubt an die vier Kenianer

Jetzt gibt es kein Zurück mehr: In der neuen Reality-Doku "Real Cool Runnings" wagen sich vier Kenianer zum ersten Mal in ihrem Leben auf den ungewohnten Untergrund Eis. Dementsprechend holprig sind die ersten Fortbewegungsversuche auf dem Eis, doch alle vier haben stets ein Lachen auf dem Gesicht.

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„Wie beim Inlineskaten – die ersten 10 Minuten sind schrecklich“, erklärt Anni Friesinger. Ihr Mann ist extra aus den Niederlanden eingeflogen, um sie und ihre vier Schützlinge beim ersten Training zu unterstützen. Und obwohl beim ersten 100-Meter-Rennen nicht alle sturzfrei ins Ziel kommen, ist Anni zufrieden: „Sie strahlen alle!“ Denn das ist die richtige Einstellung, um das 100-Kilometer-Rennen am Weissensee erfolgreich zu bestreiten. Das sieht auch Olympiateilnehmer Kwane Nkrumah-Acheampong aus Ghana so: „Wenn man die richtigen körperlichen Voraussetzungen mitbringt und ein gutes Training bekommt, dann haben sie doch eine Chance.“ Und Kwane ist das beste Beispiel dafür, dass Afrika und Wintersport sich nicht ausschließen müssen.

Auch bei den Kenianern steigt die Begeisterung für das Eislaufen täglich. Trotzdem kommen auf die vier einige harte Wochen zu – denn 10 Wochen Training sind für Ungeübte knapp bemessen. Anni Friesinger weiß das, doch sie ist optimistisch – obwohl momentan alles noch auf sehr wackeligen Beinen steht.