SONNTAGS I 17:00

Alarm für Cobra 11

Alarm für Cobra 11

Synonym für Action

Seit 13 Jahren ist "Alarm für Cobra 11" das Synonym für Action im deutschen Fernsehen. In keiner anderen Serie gibt es in so kurzer Zeit so viele Stunts, Unfälle und Explosionen. Einen Tag lang begleiten wir das Filmteam um Regisseur Roland Leyer.

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In der Nähe von Aachen, auf dem Filmgelände der Firma "Action Concept", werden alle Autobahnstunts der Serie gedreht. Am Ende des Tages soll unter der Regie von Ex-Stuntman Roland Leyer ein Tanklastwagen nach einer Verfolgungsjagd explodieren. Vor 13 Jahren hat Leyer viele Stunts noch selbst gemacht, heute ist er als Regisseur für deren filmische Umsetzung verantwortlich. Die Hauptdarsteller Tom Beck und Erdogan Atalay werden die Szenen drehen.

Bevor der Tanklaster explodiert, müssen die Reaktionen der Schauspieler während der Verfolgungsjagd festgehalten werden. Diese endet in der Serie auf der Autobahn, wo die verfolgten Gangster beginnen, die Serienhelden im Lkw zu beschießen. Damit das möglichst echt wirkt, kommt das Special-Effect-Team zum Einsatz. Vor der Windschutzscheibe des Lkw werden fünf kleine Röhrchen positioniert, aus denen per Druckluft Schüsse abgegeben werden. Am Computer werden die Bewegungen der Schauspieler und die Einschüsse später übereinander gelegt.

Großes Vertrauen in den Pyrotechniker

Im Film nimmt das Unheil seinen Lauf: Durch den Beschuss der Gangster entsteht ein Loch in der Tankerwand. Ein Feuerstrahl schlägt ins Fahrerhaus, die beiden Hauptdarsteller werden gezwungen, aus dem Lkw zu springen. Besonders daran ist, dass viele Stunts von Tom Beck und Erdogan Atalay selbst gemacht werden. Dabei ist großes Vertrauen in Dennis, den Pyrotechniker, wichtig. Denn kommt der Feuerstoß nur einen Augenblick zu früh, können schwere Verletzungen entstehen.

Doch der Höhepunkt kommt noch: Der Tanker wird für die Abschlussexplosion vorbereitet. Pyrotechniker und Special-Effect-Team verlegen Kabel zu den insgesamt 8 Benzinsprengladungen im Bauch des Tankers. Jetzt muss alles passen, denn die Explosion kann nicht wiederholt werden. Aus 12 Kameraperspektiven wird gefilmt.

Am Ende des Tages hat sich der Aufwand gelohnt - die Szene aus verschiedenen Perspektiven ist im Fernsehen nachher perfekt. Alles hat geklappt, und Regisseur Roland Leyer ist begeistert.