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Andrea Müller

Andrea Müller

Hochzeit in Südkorea

Als Physikstudentin Andrea aus Bayern sich vor einem Jahr entschlossen hat, Deutschland den Rücken zu kehren und in die Heimat ihres heißgeliebten PJ – nach Seoul - zu ziehen, ahnte noch keiner, dass sie in weniger als einem Jahr vor den Traualtar treten wird. Doch nun ist es soweit: Andrea und PJ heiraten in Südkorea.

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Andreas Eltern fallen aus allen Wolken, als die Hochzeitsankündigung beiläufig von Andrea erwähnt wurde. Sie stehen bislang der ganzen Liebesgeschichte skeptisch gegenüber. Auch damals konnten sie dem Vorhaben ihrer Tochter, ein Jahr in Seoul zu studieren, nicht viel abgewinnen.

Hält das aber Familie Müller davon ab, nach Südkorea zu fliegen und Andreas Hochzeit beizuwohnen? Denn eigentlich wollen sie ihren Segen geben und auch die neue Heimat und die zukünftigen Schwiegereltern genau unter die Lupe nehmen.

Andrea hingegen schwebt schon auf Wolke Sieben, denn in wenigen Tagen wird sie PJ ihren Ehemann nennen können. Ihre beste Freundin Anna ist bereits in Seoul angekommen, um ihr bei den Hochzeitsvorbereitungen zur Seite zu stehen und mit ihr den Junggesellinnenabschied zünftig zu feiern. Doch wie soll das Ganze ablaufen? Ein deutscher Junggesellinnenabschied mit allem drum und dran auf den Straßen von Seoul, wo das Trinken von Alkohol strengstens untersagt und das Ansprechen wildfremder Menschen verpönt ist?

Das ist nicht die erste deutsch-koreanische Hürde, die Andrea zu nehmen hat. Es wird aber auch nicht die letzte sein. Schließlich kommen bereits am nächsten Tag ihre Eltern Monika und Bernhard mit Bruder Karl im Schlepptau aus dem 9000 km entfernten Niederbayern in der Millionenmetropole Seoul an. Im Anschluss daran wird die deutsche Familie auf die Eltern von PJ treffen. Dass die Familienzusammenführung nicht reibungslos ablaufen wird, das ist Andrea schon bewusst. Aber wie werden sich die beiden Elternteile verstehen als auch verständigen? Wohl mit Händen und Füßen, denn die Englischkenntnisse lassen bei Familie Kim und auch bei Familie Müller zu wünschen übrig.