SONNTAGS I 17:00

Autobahnschütze

Das Werk des Autobahnschützen
Das Werk des Autobahnschützen

Wie aus einem Horrorfilm

Seit 2008 macht ein Unbekannter die Autobahnen Deutschlands unsicher. Das Unfassbare: Er schießt während der Fahrt auf andere Verkehrsteilnehmer.

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Über 400 Mal hat er bereits auf Neuwagentransporte geschossen und traf dabei sowohl Fahrzeuge, als auch Insassen. Das Bundeskriminalamt ermittelt ergebnislos – unter anderem auch wegen versuchter Tötung.

Belohnung ausgesetzt

Die Kriminalpolizei ist sich auf Grund der Schusskanäle der Projektile sicher, dass der Täter ein Berufskraftfahrer ist. Er schießt aus voller Fahrt über zwei Spuren hinweg in den Gegenverkehr, nimmt dabei Verletzte und Tote billigend in Kauf.

Ein besonders schwerer Fall: Petra Burkhart wurde während der Fahrt von einer Kugel in den Hals getroffen. Ein Wunder, dass die Frau überlebte und es auf der vielbefahrenen A 3 bei Würzburg zu keinem schweren Unfall kam.

Diese Tat zeigt, wie gefährlich der Autobahnschütze ist. Die Polizei hat nur zwei Indizien: Der Täter ist ein Lastkraftwagenfahrer und verwendet eine Waffe Kaliber 22. Die Angst unter den LKW-Fahrern nimmt zu und so hofft jeder, dass der Autobahnschütze bald geschnappt wird. Eine Belohnung von 27.000 EUR für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen, wurde bereits ausgesetzt.