BBC Exklusiv

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© Im Wassertropfen um die Welt

Im Wassertropfen um die Welt - am 11.09.2010 um 12:00 Uhr

Wasser ist das Grundelement jeglichen Lebens auf der Erde und mit ihm beginnt auch alles Leben. Sämtliche Lebensformen unserer Erde - egal ob Menschen, Tiere oder Pflanzen - brauchen Wasser, um existieren zu können. So verwundert es nicht, dass Wasser in den meisten Kulturen Sinnbild und Symbol für das Leben an sich ist und war. Wasser kann mit Fug und Recht als der Kostbarste aller Stoffe bezeichnet werden, auch wenn - wie bei der Jahrhundertflut 2002 - aus dem segensreichen Element ein Fluch werden kann. Es entlädt sich in sintflutartigen Regenfällen, kann in Sekundenschnelle verdunsten oder sich tausende Jahre tief unter der Erdoberfläche aufhalten. Wo aber kommt es her und wohin geht es? Eine erstaunliche Reise führt rund um den Globus: von den höchsten Gipfeln bis in die Tiefen der Meere, aus glühenden Wüsten in die eisige Arktis und vom Weltall in den heißen Magmakern der Erde.

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Anhand eines Regentropfens erzählt die Reportage die Entstehungsgeschichte der Erde und beschreibt die Evolution des Lebens auf unserem Planeten. Hervorragende Naturaufnahmen der drei Formen, in denen Wasser in Erscheinung tritt, gekoppelt mit modernsten Computergrafiken zeigen diese Erscheinungsformen - sie führen in einer temporeichen Mischung durch Zeit und Raum. So kann der Wasserkreislauf auf anschauliche, ästhetische und unterhaltsame Art und Weise miterlebt werden. "Geboren" in den Wolken geht der Wassertropfen in den Ozeanen auf, verdunstet wieder und folgt so einem immerwährenden Kreislauf. Doch es ist kein völlig abgeschlossener Kreislauf, denn Wasser tritt ins Weltall aus. Dennoch wird der Wasserhaushalt der Erde wieder aufgefüllt, da in einer Tiefe von rund 30 Kilometern Wasserdampf eingelagert ist - dieser entweicht wiederum durch Risse im Meeresboden oder durch Vulkanausbrüche. Wasser bedeckt bekanntermaßen rund zwei Drittel der Erdoberfläche und bestimmt natürlich auch das Überleben auf dem restlichen Drittel der Erde. Man sollte denken, dass der Schutz des kostbarsten Elementes folglich oberste politische Priorität hat. Aber die Veränderungen des Wasserkreislaufes bereiten Wissenschaftlern und Ökologen Sorge, nahm doch zwischen 1990 und 1995 der weltweite Wasserverbrauch um das Sechsfache zu. Es sind die Städte und Fabriken, die einen immer höheren Verbrauch unseres Lebenselixiers verzeichnen. Die Lösung der globalen Aufgabe, das Wasser gerecht zu verteilen, so zeigt die Reportage ebenfalls, wird in jeder Hinsicht entscheidend für unsere Zukunft sein - auch wenn wir Nordeuropäer mit scheinbar grenzenlosen Mengen des Kostbarsten aller Güter gesegnet sind.