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Auch New York würde nach den Berechnungen der Wissenschaftler von der Landkarte verschwinden.
© Welt unter Wasser

Welt unter Wasser - am Sa, 18.12. um 21:50 Uhr

Basierend auf den Forschungsergebnissen des NASA-Astrobiologen und Archäologen Peter Ward macht dieser Film deutlich, was passieren würde, wenn die CO2-Emissionen die nächsten 100 bis 300 Jahre nicht eingedämmt werden. Mit Hilfe von Archivaufnahmen und aufwendigen Animationen wird ein detailliertes und realistisches Bild geliefert, was der Menschheit bevorsteht, wenn der Meeresspiegel kontinuierlich weiter ansteigt.

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Große Sintfluten gab es in der Menschheitsgeschichte nicht nur in der Bibel: Schon während einer Warmperiode vor rund 6.500 Jahren stiegen die Meeresspiegel an. Wissenschaftler vermuten, dass diese Flut das Vorbild für die biblischen Erzählungen und andere Mythen war. Im Eozän vor 60 Millionen Jahren war die Erde sogar ein echtes Treibhaus ohne vereiste Pole. Fossilienfunde verraten, dass damals die Ozeane die niedrig gelegenen Regionen unseres Planeten völlig überflutet hatten. Und wenn die CO2-Emissionen nicht gedrosselt werden, werden wir bereits in den kommenden Jahrzehnten die ersten ähnlichen Auswirkungen zu spüren bekommen.

In Berlin stünden nach den aktuellen Prognosen zum Anstieg des Meeresspiegels die Häuser bis zum Dach unter Wasser.
© Welt unter Wasser

Die Folgen wären vor allem für die Menschheit katastrophal: Es müssten Milliarden für Umsiedelungen, Flutschutzanlagen und Evakuierungen ausgegeben werden. Klimaflüchtlinge würden die Welt in ein echtes Chaos stürzen. Treffen die Prognosen von Dr. Ward zu, steigt der Meeresspiegel um bis zu fünf Meter pro Jahrhundert. Damit wären auch wichtige Seehäfen verschwunden, Nahrungsmittelknappheit würde zu politischen Konflikten führen und schließlich wären ein Viertel aller heute existierenden Landmassen überflutet.

Dieser Film liefert allerdings nicht nur ein wissenschaftliches Katastrophenszenario, sondern befragt auch Experten und Politiker, wie sich die CO2-Emissionen reduzieren lassen. Vielleicht sind die drastischen Bilder einer Welt unter Wasser doch noch abzuwenden.