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Bei Makler Oliver Mösch klingeln die Alarmglocken

"Hier kann man gut Partys feiern!"

Es kommt im Alltag eines Maklers nicht selten vor, dass eine Wohnung länger im Bestand ist als unbedingt erwünscht, so auch bei „mieten, kaufen, wohnen“-Makler Oliver Mösch. Umso mehr freut er sich, als sich endlich ein Kunde auf sein Angebot meldet: Friseur Manuel Lindner. Aber Oliver Mösch hat sich zu früh gefreut, denn der Paradiesvogel scheint samt seinen Tattoos und Piercings nicht gerade der Typ 'bodenständiger Traummieter' zu sein, den sich die Eigentümer wünschen.

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Als Oliver Mösch seinen Kunden Manuel Lindner sieht, kann er nur die Worte „interessantes Styling“ hervor bringen. Er macht sich große Sorgen, wie der Eigentümer auf das Aussehen des jungen Mannes reagiert. Am liebsten würde der Makler den Friseur direkt packen und schnell in eine andere Wohnung schleifen. Dass der Kaminofen im Wohnzimmer nicht gerade nach dem Stil des Paradiesvogels ist, kommt ihm gerade recht. Für Manuel Lindner steht eindeutig fest: „Das gefällt mir schon mal absolut gar nicht!“

Doch der Balkon sorgt für große Begeisterung beim Kunden: „Hier kann man gut Partys feiern!“ Bei Oliver Mösch klingeln die Alarmglocken. Er hofft insgeheim, dass sein Kunde sich gegen die Wohnung entscheidet. Für den Kunden folgt eine Enttäuschung: Es gibt keine Einbauküche, in der Manuel Lindner gerne mal mit seiner Freundin kochen üben würde. Oliver Mösch drückt weiterhin die Daumen, dass der Friseur sich gegen die Immobilie entscheidet - und es hilft: „Von meinem Bauchgefühl her würde es mich nicht ansprechen.“

Der Kunde wünscht eine zweite Besichtigung: „Ich habe mir extra den ganzen Tag frei genommen.“ Diese Idee gefällt Oliver Mösch ganz und gar nicht. Der hat nämlich im Anschluss noch eine Besichtigung mit einer Kundin. Er lässt sich trotzdem auf den zweiten Termin ein, aber nur unter der Bedingung, dass Manuel Lindner sich beeilt und zügig zur zweiten Wohnung fährt.

Doch der Kunde kommt später als verabredet. Der Makler ist gereizt: „Jetzt müssen wir ein bisschen Gas geben.“ Zum Glück liegt die Etagenwohnung weit unter dem Budget und scheint dem Friseur deutlich besser zu gefallen: „Endlich mal Laminat in der Bude!“ Es folgt jedoch ein Tiefschlag: Im Badezimmer gibt es kein Tageslicht. Es ist ein Auf und Ab. Schon der nächste Raum kann den Kunden wieder gut stimmen: Es handelt sich um eine Art „Kinderzimmer“ in dem der junge Friseur seine Cappy-Sammlung unterbringen könnte – ein großer Pluspunkt!

Der Kunde ist zwar von der Etagenwohnung überzeugt, aber versucht den Makler spaßeshalber zu erpressen: Er sagt, dass er die Wohnung nur nehme, wenn der sich ein Tattoo stechen lasse. Oliver Mösch nimmt es mit Humor und behauptet: „Ich sehe zu, dass du die Wohnung kriegst und überlege mir, was wir mit dem Tattoo machen.“

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