Bei meiner Seele – 20 Jahre Xavier Naidoo - Das Doku-Event

Bei meiner Seele – 20 Jahre Xavier Naidoo - Das Doku-Event

Er macht einfach sein Ding!

„Dieser Weg wird kein leichter sein, dieser Weg wird steinig und schwer. Nicht mit vielen wirst du dir einig sein…“ Xavier Naidoos Song „Dieser Weg“ motivierte während der Fußball-WM 2006 die deutsche Nationalmannschaft und machte den Sänger dadurch schlagartig in ganz Deutschland zum Superstar.

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Gleichzeitig stehen diese Zeilen auch sinnbildlich für das Leben des erfolgreichen Musikers: Seine Texte polarisieren, mit seinem tiefen Glauben eckte er oft an. Von seinen Anfängen im Gospelchor bis hin zu seiner Gastgeberrolle in „Sing meinen Song – Das Tauschkonzert“ widmet sich VOX am 20.6. um 20:15 Uhr mit dem Doku-Event „Bei meiner Seele – 20 Jahre Xavier Naidoo“ der Musikkarriere des Stars, besucht mit ihm seine Familie in Südafrika und beleuchtet gemeinsam mit Freunden und Wegbegleitern wie Comedian Bülent Ceylan, Musiker Sasha und Produzent Moses Pelham den Menschen und Musiker Xavier Naidoo.

Ein Jahr lang hat sich VOX in Vorbereitung auf das Doku-Event fest an Xavier Naidoos Fersen geheftet und ihn quer durch die Republik zu Menschen und Orten, die für den Sänger privat und persönlich von Bedeutung sind, begleitet.

In „Bei meiner Seele – 20 Jahre Xavier Naidoo“ gibt Naidoo tiefe Einblicke in sein Leben und lässt ungewohnt viel Nähe zu.

Schon als kleiner Junge träumte er nur von einem Leben mit Musik, erinnert sich seine Mutter: „Ich habe ihm gesagt, er müsse etwas Ordentliches lernen – aber er meinte: ‚Mami, ich will nur singen!‘“

Nach einer abgebrochenen Kochlehre und Auftritten mit dem Gospelchor übte er sich als Model, Türsteher, Verkäufer in einer Herrenboutique und sang Werbejingles. Parallel zu seinen Nebenjobs wagt er erste eigene Schritte in Richtung Karriere.

Seine ersten großen Bühnenerfahrungen macht er 1997 als Backstage-Sänger für die von Produzent Moses Pelham unter Vertrag genommene Rapperin Sabrina Setlur. Nur ein Jahr später, 1998, veröffentlicht er bei Pelhams Label „3P“ sein erstes Soloalbum „Nicht von dieser Welt“. „Xavier hat von Anfang an gesagt, er möchte 800.000 Alben verkaufen. Dass es aber so durch die Decke geht, hätte ich nicht gedacht“, gibt der Frankfurter Produzent zu. Mit der Veröffentlichung von „Sie sieht mich nicht“ im Jahr 1999, dem Titelsong zum deutschen „Asterix“-Film, steigern sich die Platten-Verkäufe sogar auf 1,3 Millionen.

1995 gründet er mit Jugendfreunden die „Söhne Mannheims“. Fünf Jahre später landete er mit ihnen regelmäßig Hits in den Charts (u.a. „Geh davon aus“, „Und wenn ein Lied“). Ihre gemeinsame Karriere dauert nun bereits 20 Jahre an. Parallel arbeitet der Sänger immer an seiner Solokarriere. Ein Höhepunkt für ihn: der gemeinsame Auftritt mit der deutschen Nationalmannschaft vor dem Brandenburger Tor im Jahr 2006. Zu verdanken hat er diesen dem damaligen Trainer Jürgen Klinsmann und dem Spieler Gerald Asamoah. Sie motivierten die Mannschaft vor jedem Spiel mit seinem Song „Dieser Weg“. Auf einmal begeistert Xavier Naidoo die breite Masse. „Ich war ja vorher für die meisten ein religiöser Fanatiker. So ein bisschen haben sie dann verstanden: Anscheinend hat es auch für andere Leute einen Wert, was er singt. Anscheinend kann sich sogar die Nationalmannschaft damit identifizieren!“, erinnert sich der Sänger. Sein Song hält sich insgesamt eineinhalb Jahre in den Charts. Heute füllt der Mannheimer mit den südafrikanischen Wurzeln große Hallen. So auch im August 2014 in Dortmund: VOX ist dabei, als 22.000 Fans, die ihm über die Jahre treu geblieben sind, ihr großes Idol bejubeln. Doch auch auf anderen Wegen feiert der Vollblut-Musiker Erfolge: Als Gastgeber von „Sing meinen Song – Das Tauschkonzert“ (aktuell in der zweiten Staffel ab dem 19.5. um 20:15 Uhr bei VOX) lädt er Musiker aller Stilrichtungen zum Tauschkonzert ein – und das mit Erfolg: Die Sendung wird mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet. Auch die beiden Alben zum Tauschkonzert überzeugen: Das Album zur ersten Staffel wird drei Mal vergoldet, das Album zu „Sing meinen Song – Das Weihnachtskonzert“ erreicht ebenfalls Goldstatus.

Je größer sein Erfolg ist, desto mehr steht der Sänger auch im Fokus der Medien und der Öffentlichkeit. Die große Aufmerksamkeit nutzt er gezielt für gesellschaftliches Engagement: Er gibt Benefiz-Konzerte, setzt sich für soziale Projekte ein, bezieht Stellung zu aktuellen Themen – und polarisiert. Er fordert Veränderungen, ob mit seinem Projekt gegen Kinderarmut in Mannheim oder bei Konzerten für deutsche Soldaten in Bosnien und Afghanistan. Sängerin Nena hat ihre eigene Meinung zu dem Sänger: „Er ist eckig und kantig – er gibt den Leuten auch nicht immer nur den leichtesten Weg, ihm zu folgen.“ Xavier Naidoo selbst ist sich seiner Polarisierung durchaus bewusst, nimmt dies aber gelassen: „Ach, steckt mich in irgendeine Schublade, wo es euch passt – Hauptsache, sie ist bunt!“

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