Boston Legal Episodenguide

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64/III Puppen vor Gericht

Alan Shore wird mit einer undankbaren Aufgabe konfrontiert. Seine alte Freundin Kaye bittet ihn, sie bei einer Klage gegen ein Kaufhaus zu vertreten, das pornographisch anmutende Puppen verkauft. Diese seien ihrer Meinung nach jugendgefährdend und sollten darum aus den Verkaufsregalen verschwinden. Alan weiß, dass er im Grunde keine Chance hat, den Fall zu gewinnen, erklärt sich aber seiner Freundin zuliebe bereit, ein Gespräch mit dem Anwalt des Kaufhauses zu führen. Zu seinem Schrecken steht er alsbald Jerry Espenson gegenüber, der das Kaufhaus vertritt. Mit Jerry liegt Alan seit geraumer Zeit im Clinch: Alan hatte ihn in einem früheren Prozess mit unlauteren Einschüchterungstaktiken so aus der Façon gebracht, dass Jerry den Fall verloren hatte. Jerry ist nun wenig geneigt, sich auf einen Vergleich einzulassen - im Gegenteil: Er will Rache im Gerichtssaal. Als wäre für Alan nicht schon alles kompliziert genug, sitzt auf dem Richterstuhl ausgerechnet Gloria Weldon, mit der Alan einmal eine Affäre hatte. In der Kanzlei hat sich ein möglicher neuer Teilhaber zu einem ersten Verhandlungsgespräch angekündigt, was Paul Lewiston in helle Aufregung versetzt. Er hat Angst, dass Denny mit seiner politisch unkorrekten Art die Unterhaltung zerstören könnte - handelt es sich doch bei dem Bewerber um einen afroamerikanischen Anwalt. Zunächst scheint Pauls Sorge unbegründet, doch im Verlauf des Gesprächs kann sich Denny eine rassistische Bemerkung dann doch nicht verkneifen. Die Folgen für den Ruf der Kanzlei sind verheerend: Ein wahrer Mediensturm bricht los... Shirley, die eigentlich voll und ganz damit beschäftigt ist, den Schaden, den Denny angerichtet hat, einzudämmen, wird von Denise und Brad um ein Gespräch gebeten. Die beiden teilen ihr offiziell mit, dass sie heiraten wollen. Shirley gesteht Denise später unter vier Augen, dass sie daran zweifelt, dass Denise Brad genug liebe, um ihn zu heiraten.

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