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Club der roten Bänder: Damian Hardung im Backstageinterview über die zweite Staffel

Was hat sich mit Jonas' Beinprothese geändert?
Was hat sich mit Jonas' Beinprothese geändert? Damian Hardung im Interview 00:03:32
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Am Set von "Club der roten Bänder"

Schauspieler Damian Hardung spielt in der VOX-Serie "Club der roten Bänder" den jungen Krebspatienten Jonas. Ihm wurde in der ersten Staffel ein Bein amputiert. In Staffel zwei lernt Jonas, mit einer Beinprothese umzugehen. Was sich dadurch alles geändert hat, verrät Damian im Interview am Set der Serie.

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Damian verrät, wie man ein Bein "verschwinden" lässt

Vor allem hat sich geändert, "dass man nicht mehr den ganzen Tag rumsitzen kann im Rollstuhl, sondern dass man jetzt auch stehen muss", lacht Damian Hardung. Dann wird der Schauspieler aber auch wieder ernst. "Für Jonas ist es natürlich ein enormer Freiheitsgewinn, das ist natürlich etwas, das man auch als Schauspieler immer persönlich mit ins Spiel nehmen muss". Damian verinnerlicht, wie Jonas jeden Moment auskostet, wenn er auf der Prothese sein kann, weil das aus ihm "wieder einen ganzen Menschen" macht. Zur Vorbereitung auf die Szenen hat Damian viele Videos zu dem Thema angeschaut, erzählt er. Auch von den beiden Double-Schauspielern ließ er sich professionelle Tipps geben, wie man im Alltag mit einer Beinprothese umgeht. Dazu kamen zahlreiche Trainingseinheiten im Gang mit Prothese um auch zeigen zu können, wie Jonas sich im Laufe der Zeit auf zwei Beinen weiterentwickelt.

War die Vorbereitung auf die Szenen mit Beinprothese genauso aufwändig wie die auf die Rollstuhlszenen? Jetzt zeigt Damian allerlei kleine Tricks, wie sich ein Bein im Rollstuhl oder auch außerhalb davon unsichtbar machen lässt. Hier wurde mit Kissen oder mit einer Matratze, in die je nach Szene Löcher geschnitten wurden, gearbeitet.

In der zweiten Staffel "Club der roten Bänder" ist der "Club" nicht mehr ständig beisammen, so dass auch einige Dreharbeiten getrennt stattfanden. Für Damian war das erstmal nicht so schlimm, im Gegenteil: "Einerseits glaube ich, dass es für mein Spiel gut ist, weil ich mich mehr konzentriere – aber für den Spaßfaktor ist es total schade, dass wir so viel auseinander gehen von der Geschichte her", lacht er. Trotzdem gab es natürlich nach wie vor Szenen, die mit allen zusammen gedreht wurden und in denen dadurch eine ganz eigene Dynamik entstand, erzählt der Schauspieler. "Es macht so viel Spaß, wenn man sich gegenseitig so viel Energie gibt. Andererseits freue ich mich natürlich, dass Jonas seinen eigenen Weg findet, beziehungsweise ihn nicht findet – das ist natürlich auch das Spannende daran."

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