Coole Pausenbrote für Ihre Sprösslinge

Pausenbrot, Schulbrot, gesund, lecker
So sieht ein gesundes und leckeres Pausenbrot aus. © luchs07 - Fotolia

Gestärkt durch das neue Schuljahr!

Wenn die Ferien vorbei sind und das neue Schuljahr vor der Tür steht, stellt sich für viele Eltern wieder die Frage: Was gebe ich meinem Sprössling für die Pause mit in die Schule?

- Anzeige -

Dabei steht eins außer Frage – das Pausenbrot soll schmecken, appetitlich aussehen und dazu wichtige Nährstoffe und Vitamine liefern. Denn nur so kommen die Kinder fit und leistungsfähig durch den Schultag. Aber wie sieht ein lecker-gesundes Pausenbrot aus? Was darf in der Frühstücksdose auf keinen Fall fehlen und worauf sollte man besser verzichten?

Kinder brauchen ein gesundes Pausenbrot

Man glaubt es vielleicht nicht, aber Kinder müssen mehr essen als Erwachsene. Es ist sehr wichtig, dass die Kleinen zuhause frühstücken und in der Schule ihr zweites Frühstück zu sich nehmen. Idealerweise wird das erste Frühstück durch das zweite Frühstück ergänzt. Frühstücksmuffel, die zuhause nichts essen möchten, brauchen natürlich eine viel reichhaltigere Pausenverpflegung.

Im Allgemeinen ist es sehr wichtig, dass dabei die Vorlieben der Kinder berücksichtigt werden. Wenn Kinder in die Zubereitung miteinbezogen werden, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass das Pausenbrot auch tatsächlich gegessen wird.

Ein falscher Weg ist, den Kindern Geld fürs Frühstück mitzugeben. Erfahrungsgemäß werden dann Süßigkeiten, fettige Knabbersachen oder Softdrinks gekauft. Diese Lebensmittel enthalten nur leere Kalorien und den Kindern fehlen dadurch wichtige Vitamine, Mineral- und Vitalstoffe.

Vollkornbrot ist das ideale Pausenbrot

Coole Pausenbrote für Ihre Sprösslinge
Das richtige Pausenbrot: Bunt und appetitlich! © Sophia Winters, unknown

Für einen ausgewogenen Pausensnack eignen sich dünn mit Butter, Margarine oder Frischkäse bestrichene Vollkorn- und Knäckebrote. Diese mit magerem Schinken, fettarmer Wurst oder Käse belegen und mit einem Salatblatt, dünnen Gurken-, Radieschen- oder Tomatenscheiben verzieren. In mundgerechte Stücke geschnitten, wirken die Brote für Kinderauge gleich ansprechender.

Gerade jetzt im Sommer bietet es sich besonders an, frisches Obst und Gemüse als einen zusätzlichen Snack für zwischendurch mit einzupacken. Apfelstückchen, Paprikastreifen, Gurkenscheiben, Karottensticks peppen den Inhalt der Butterbrotdose farblich auf und versorgen Kinder mit wichtigen Nährstoffen.

Naturjoghurt mit klein geschnittenen Fruchtstücken, magerer Quark oder ein Milch-, Joghurt oder Buttermilchgetränk erfrischen in der Pause und stärken als wichtige Kalziumlieferanten die Knochen.

Gute Durstlöscher sind Mineralwasser, ungezuckerte Früchte- und Kräutertees oder Fruchtsaftschorlen, hergestellt aus einem Teil Saft und zwei Teilen Wasser. Dickmacher wie Colagetränke, Limonaden und Energiedrinks sollten auf jeden Fall nur eine Ausnahme sein.

Produkte wie süße Schnitten, Cerealien- und Schokoriegel werden hauptsächlich für Kinder hergestellt. Solche Produkte haben eines gemeinsam: Sie sind bunt, attraktiv verpackt und schmecken süß. Der Nachteil: Sie enthalten relativ viel Zucker oder Fett und sind meist zusätzlich künstlich aromatisiert. Oft fehlen solchen Produkten wichtige Vitamine, Mineralien und Ballaststoffe. Als Pausenverpflegung sind sie völlig ungeeignet. Gute Alternativen zu den süßen Fertigprodukten sind Trockenobst, Rosinen, Studentenfutter, Vollkornkekse sowie süße Mandeln.

Tipps für kleine Frühstücksmuffel

Frühstücksmuffel, Pausenbrot, Pausensnack, gesund, lecker
So schmeckt das Pausenbrot selbst kleinen Frühstücksmuffeln © picture-alliance / ZB, Michael Hanschke

Wenn Kinder das Essen am Morgen verweigern und das Pausenbrot wieder mit zurück nach Hause bringen, kann das verschiedene Ursachen haben. Oft ist die Lösung dieses Problems viel einfacher als man denkt. Kinder frühstücken gern, wenn die Mahlzeit gemeinsam mit den Eltern, in Ruhe und in einer entspannten Atmosphäre eingenommen wird. Wenn das Kind früh morgens absolut gar nichts essen möchte, reicht auch ein Glas Milch, Kakao oder Fruchtsaft. Außerdem sollten Kinder mit entscheiden dürfen, was und wie viel in die Brotdose kommt. Dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Pausenbrot auch gegessen wird, sehr viel höher. Wenn die Brote dann auch noch in einer schönen, bunten Dose aufbewahrt werden, macht das Essen noch viel mehr Spaß als bei Broten aus Butterbrotpapier.

Wenn Sie sich an diese paar Regeln halten, lässt sich Ihr Kind bestimmt von einem ausgewogenen Frühstück und gesundem Pausenbrot überzeugen. Als kleine Überraschung können Sie dann hin und wieder auch mal ein Stück Schokolade mit in die Brotdose packen.