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Coton-de-Tuléar-Hündin Zita

Hundeprofi Martin Rütter mit Rosemarie und Brian Quinn sowie ihrer Coton-de-Tuléar-Hündin Zita. Foto/VOX/Mina-Trading

Zita lässt alle nach ihrer Pfeife tanzen.

Nicht nur der Name der Coton-de-Tuléar-Hündin ist kaiserlich, sondern auch der Umgang, den sie von ihren Haltern gewohnt ist, denn Zita wird verwöhnt und umsorgt. Da überrascht es den Hundeprofi nicht, wenn Zita der Meinung ist, dass ihre Menschen nach ihrer Pfeife tanzen müssten.

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Doch Martin Rütter dreht den Spieß um: Brian und Rosemarie halten nun eine Pfeife in der Hand, um damit ein wenig mehr Kontrolle über ihren vierbeinigen Liebling zu bekommen. Doch wird Zita von ihrem Thron steigen?

Das Training: Gehorsam lernen und unterordnen

Hundeprofi Martin Rütter trainiert mit Coton-de-Tuléar-Hündin Zita. Foto: VOX/Mina-Trading

1. Trainingsschritt: Verzicht auf Privilegien

Da Zita ihre Menschen ganz gut im Griff hat, muss sich daran im Laufe des Trainings etwas ändern. Zunächst soll die Hündin auf einige ihrer Privilegien verzichten: Das Futter steht nicht den ganzen Tag zu ihrer freien Verfügung und das gesamte Spielzeug wird eingesammelt. Beides wird ihr nur zugeteilt, wenn ihre Menschen möchten und aktiv diese Entscheidung treffen.

2. Trainingsschritt: Zurückkommen in ruhiger Umgebung

Zita wird beigebracht, auf ein Pfeifsignal zurückzukommen. Dazu wird sie zunächst in ablenkungsfreier Umgebung gerufen, denn hier ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass sie angelaufen kommt. Wenn sie quasi schon da ist, ertönt ein Ton aus der Pfeife, den sie zukünftig mit dem Zurückkommen verknüpfen soll. Nach mehrmaligem Wiederholen kann der Pfiff immer etwas früher ertönen. Auf jeden Fall so, dass man sicher gehen kann, dass sie auch tatsächlich kommt. Belohnt wird dabei immer mit einem Superleckerchen, das der Hund sonst nie bekommt. So wird ganz schnell klar: Bei Pfiff mal eben eine Leckerei abholen, da lohnt sich das Kommen immer!

3. Trainingsschritt: Zurückkommen in ablenkungsreicher Umgebung

Schwierig kann es werden, wenn das Pfeifsignal nun draußen erprobt wird. So viele Ablenkungsreize sind für manche Hunde nur zu verlockend. Deshalb auch hier erst rufen. Wenn klar ist, dass der Hund kommt, folgt der Pfiff. So wird sichergestellt, dass der Hund auch wirklich jedes Mal kommt, wenn man gepfiffen hat. Klappt dies bei wenig Ablenkung, können die Außenreize langsam gesteigert werden, bis man einen zuverlässig zurückpfeifbaren Hund hat!