"Das Fleisch des Waldes"

"Das Fleisch des Waldes"
© Ramona Heim

Frisch aus dem Wald

Pilze werden häufig das "Fleisch des Waldes" genannt. Gebraten, eingelegt, getrocknet, geschmort, frittiert oder gefüllt: Sie sind eine beliebte Beilage und lassen sich vielfältig zubereiten. Sehr beliebt ist auch das Sammeln von Waldpilzen. Neben Pfifferlingen, Maronen und Steinpilzen gibt es noch gut zwei Dutzend Arten, die bei uns gegessen werden. Und dennoch ist das eine sehr geringe Zahl bei weltweit rund einer Millionen Pilzarten. Wohingegen Champignons, das ganze Jahr über gezüchtet und somit im Handel erhältlich sind, sind Waldpilze echte Saisonprodukte. Sie sollten deshalb auch ausschließlich frisch zubereitet werden. Denn aufgrund ihres hohen Eiweißgehaltes verderben sie sehr schnell. Äußere Anzeichen für alte Pilze können Druckstellen und Verfärbungen sein. Um Pilze haltbar zu machen, können sie zwar eingefroren, eingelegt oder getrocknet werden. Diese Methoden sind allerdings nur bedingt zu empfehlen, da der Geschmack bei allen Konservierungsmethoden erheblich nachlässt.

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