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Das perfekte Dinner: Andreas ist ein absoluter Küchen-Perfektionist

Gastgeber Andreas geht in seiner Freizeit gerne jagen
Andreas schätzt gutes Fleisch und jagt es gerne selbst

Andreas kann nicht ohne scharfe Messer

Welche Eigenschaften schätzt du an einem guten Gastgeber?

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Er sorgt für eine Atmosphäre, in der sich der Gast wohl fühlt und geneigt ist, doch noch ein bisschen länger zu bleiben als geplant.

Was war dein größter Kochunfall?

Semmelknödel, die sich im Wasser komplett auflösten – somit erfand ich die Brotsuppe ;-)

Welche Schwächen hast du, welche Stärken?

Meine größte Stärke ist meine größte Schwäche: Ich bin in der Küche ein Perfektionist mit zwanghafter Neigung zur Ordnung. Darum muss parallel Kochen immer sofort sauber gemacht werden, so dass ich den Überblick nicht verliere.

Welche drei Lebensmittel müssen immer vorrätig sein, warum?

Ich habe Zwiebeln, Karotten und Sellerie immer vorrätig. Sie sind die Grundlage für viele Speisen und Saucen. Sie werden von mir in größeren Mengen gekauft, in Würfel geschnitten und nach dem Vakuumieren eingefroren.

Wieso machst du beim „Perfekten Dinner“ mit?

„Das perfekte Dinner“ ist ein riesiger Spaß. Ich koche gern, ich esse gern und ich bin gesellig! Wer die Sendung kennt, der weiß, dass spätestens am zweiten Tag eine tolle Atmosphäre entsteht. Da wollte ich unbedingt mal dabei sein.

Worauf achtest du besonders, wenn du Gäste hast?

Ich schaffe eine gemütliche Atmosphäre. Es wird nachgeschenkt bis der Gast abwinkt und wenn jemand etwas erzählt, unterbreche ich ihn nicht - was sonst manchmal meine Art ist!

Was war deine größte kulinarische Herausforderung?

Ravioli mit einer Füllung aus getrockneten Tomaten und Parmaschinken (Teig, Füllung und Sauce: alles selbst gemacht). Der Schwierigkeitsgrad ist nicht allzu hoch, aber ich wollte damit meine Herzdame gewinnen, was mich ziemlich nervös machte. Die Ravioli haben ihr nicht geschmeckt, aber geblieben ist sie trotzdem – bis heute ;-)

Dein bester Koch-Tipp/-Trick?

Karotten hassen Wasser, sie lieben Butter!

Was ist das ungewöhnlichste Gericht, das du je gegessen hast? Was ist daran bemerkenswert?

Ich bekam einmal Bandnudeln mit Apfelmus serviert. In meinem Mund wollten diese zwei Zutaten nicht zusammen bleiben - das Apfelmus sammelte sich in der einen Backe, die Nudeln in der anderen. Schlucken war mir unmöglich.

Welche Utensilien sind in deiner Küche unverzichtbar? Welche haben sich als Fehlkauf entpuppt?

Ohne scharfe Messer bin ich in der Küche aufgeschmissen! Ich bin immer wieder erstaunt, wie es manche Hausfrauen schaffen, mit kleinen stumpfen Gemüsemessern ein ganzes „Küchenleben" zurechtzukommen und dabei noch toll zu kochen. Vor zwei Jahren habe ich mir einen Induktionsherd gekauft – eine Anschaffung die ich nicht mehr missen will. Das Wasser in einem 5-Liter-Topf bekomme ich in kürzester Zeit zum Kochen und wenn ich ausschalte, ist die Hitze weg, wie beim Gasherd. Einfach klasse!

Mein manuelles Fleischthermometer war ein Fehlkauf. Aber nur, weil ich es ziemlich schnell gegen ein digitales Thermometer ersetzt habe.

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