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Das perfekte Dinner bei Alexander: Immer locker bleiben

Alex Wunschmenü Berlin Dinner
Alexander hat bereits einiges vorbereitet (Foto: VOX)

Alexander im kulinarischen Steckbrief

Welche Eigenschaften schätzt Du an einem guten Gastgeber?

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An einem guten Gastgeber schätze ich Humor. Ein gutes Menü ist nicht ausschlaggebend: Wenn die Harmonie nicht stimmt, kann schlechte Laune jedes noch so gut gekochte Mahl zunichtemachen.

Was war dein größter Kochunfall?

Die epischen Drei:

Getoastes Knäckebrot verursachte eine fast brennende Küche und einen tatsächlich brennenden Toaster. Eine Rotweinsauce explodierte in einer zu heißen Pfanne und eine Crème Brûlée wurde zu Rührei.

Welche Schwächen hast Du, welche Stärken?

Ich bin das Chaos in Person und verliere leicht die Übersicht.

Meine Stärken sind eigentlich mein Charme, Improvisationsgeschick und mein vorlautes Mundwerk.

Welche drei Lebensmittel müssen immer vorrätig sein, warum?

Nudeln, weil lecker.

Gemüse, weil auch lecker.

Und alles was es an Gewürzen gibt, frisch oder getrocknet.

Wieso machst Du beim „perfekten Dinner“ mit?

Nur aus der Freude am Kennenlernen. Jeder Mensch bedeutet eine neue Geschichte, ein neues Abenteuer. Jeder Mensch der kocht, bedeutet neue Ideen, die ich für mich mit in meine Küche mitnehmen kann. Das wichtigste aber sind die Menschen, die ich kennenlerne und mit denen ich mich amüsieren kann und hoffentlich bei gutem Essen eine schöne gemeinsame Zeit erleben darf.

Was macht für dich ein perfektes Dinner aus?

Die richtige Stimmung ist für mich ein wichtiger Punkt, ein gutes Essen, volle Gläser. Ein Gastgeber, der einen flotten Spruch auf den Lippen hat, dann stimmt auch der Rest.

Worauf achtest Du besonders, wenn du Gäste hast?

Verpflichtet aus der Tradition meiner Eltern, achte ich immer darauf, dass die Portionen reichlich und die Gäste auf keinen Fall hungernd das Haus verlassen.

Was war deine größte kulinarische Herausforderung?

Das erste Mal Weihnachten kochen für die gesamte Schwiegerfamilie. Wo ich doch sonst immer große Mengen und einheitliche Portionen durch meine Familie gewohnt gewesen bin, ging es das erste Mal darum, drei Gänge gekonnt auf den Tisch zu bringen... Das hat mich einiges an Schweiß gekostet!

Dein bester Koch-Tipp/-Trick:

Mit anderen Kochen heißt, von anderen lernen.

Das Wunschmenü von Alexander aus Berlin:

Vorspeise: Warmer Kartoffel-Kürbis-Gurken-Speck-Salat

Hauptspeise: Salzbraten mit Rosmarinboden und Honig-Senfkruste, Furzkraut (Sauerkraut) und Herzoginkartoffeln

Nachspeise: Pflaumenklöße mit Zimt-Zucker und ein wenig Butter

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