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Das perfekte Dinner: Dinner-Kandidat Lutz muss fast eine Fingerkuppe einbüßen

Hoffentlich kann Lutz Blut sehen
Hoffentlich kann Lutz Blut sehen Nicht mehr lange, dann säbelt sich Lutz in den Finger 00:04:31
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Lutz ahnt es schon: "Ich bin gespannt auf die Minute, in der ich mir in den Finger schneide"

Am zweiten Tag von "Das perfekte Dinner" in Franken möchte Lutz zum Hauptgang mit seinem selbstkreierten "Frankenburger" punkten. Für dessen Zubereitung nimmt er sogar Verletzungen in Kauf und erklärt, wie viele Umwege der Entstehungsprozess dieses besonderen Burgers genommen hat.

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Tag 2 in Franken: Lutz
Nicht mehr lange, dann säbelt sich Lutz in den Finger (Foto: VOX)

Der "Frankenburger", den Lutz seinen Dinner-Gästen zum Hauptgang servieren möchte, ist eine Eigenkomposition, die auf Basis des fränkischen Sauerbratens basiert. Wie beim Ausgangsrezept spielt auch bei Lutz' Burger Rotkohl eine große Rolle. Die wird von dem Burger-Entwickler höchstpersönlich geschnitten. "Man sollte immer auf Qualitätsmesser zurückgreifen", lautet noch der Tipp von dem Grafikdesigner, bevor er beinahe hellseherisch erklärt: "Ich bin noch gespannt auf die Minute, in der ich mir in den Finger schneide." Klingt ganz so, als würde Lutz das öfter passieren, was natürlich nicht an ihm, sondern an dem Messer liegt, wie Lutz erklärt: "Das hab ich neu gekauft und mit dem ist es mir schon zwei-, dreimal passiert."

Und kaum gesagt, da hat das böse Messer auch schon wieder zugeschlagen und Lutz in die Kuppe seines Daumens geschnitten. Gut, dass Lutz auf Qualitätsmesser Wert legt, so dürfte es zumindest ein sauberer tiefer Schnitt geworden sein. Und tatsächlich blutet der Hobby-Koch ein Küchen-Tuch voll und stellt fest: "Oh, so eine richtige Ecke ist ab." Doch viel Zeit, um um das verlorene Fingerfleisch zu trauern hat Lutz nicht, denn die Vorbereitungen müssen weitergehen. Also schnell ein Pflaster auf die Wunde und ein "Fingerkondom" über den Daumen gezogen.

Lutz: "Das mit dem Burger war wirklich eine spontane Idee"

Und weiter geht es mit der Burger-Zubereitung. Nun wird es aber auch Zeit, dass Lutz mehr über den mysteriösen "Frankenburger" erzählt. "Ich hatte wirklich überlegt, ein klassisches, fränkisches Gericht zu nehmen oder das anders zu machen", erklärt Lutz und verrät: "Das mit dem Burger war wirklich eine spontane Idee." Dabei hatte er ursprünglich eine ganz andere Rezeptur im Kopf: "Diese Frikadelle wollte ich so süßlich-sauer einlegen wie einen Sauerbraten und dann immer die Komponenten wie einen Sauerbraten machen." Das hat er dann auch direkt mal ausprobiert und muss gestehen: "Das schmeckte gruselig."

Also tüftelte der Grafikdesigner weiter an seiner Idee und so kam es, dass sich Lutz stattdessen dachte: "Dann machen wir ein Rinderfilet und machen eine sehr kräftige Sauerbratensoße dazu."

Da diese Variation dann aber ohnehin schon sehr nah am Sauerbraten war, überlegten der Dinner-Kandidat und seine Freundin sich schließlich: "Dann können wir auch direkt einen Sauerbraten nehmen und wenn wir schon einen Sauerbraten nehmen, dann können wir auch das Patty weglassen und statt des Brötchens diesen Semmelknödel nehmen."

Bleibt nun nur zu hoffen, dass sich sowohl der kreative, als auch der körperliche Einsatz am Ende lohnen und der Burger den anderen Dinner-Kandidaten schmecken wird. Denn nicht alles, was kreativ erdacht ist, hat am Ende auch Siegchancen bei "Das perfekte Dinner".

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