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Das perfekte Dinner im Bergischen Land: Ricarda im kulinarischen Steckbrief

Ricarda macht den Anfang im Bergischen Land
Ricarda macht den Anfang im Bergischen Land

Ein Ziegenbein ist für Andreas zu viel

Was war dein größter Kochunfall?

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Ich habe mich einmal beim handschriftlichen Kopieren eines Rezepts für eine Kürbissuppe bei der Anzahl der Knoblauchzehen verschrieben. Statt einer Zehe habe ich dann zehn verarbeitet. Beim Pürieren der Suppe, kurz vor dem Servieren, ist mir auch noch der Aufsatz des Stabs in die Suppe gefallen und erst als ich die Suppe sowohl auf der Bluse als auch im Gesicht hatte, habe ich geschmeckt, dass sie besser zum Verjagen von Vampiren geeignet ist als zum Verzehr.

Welche Schwächen hast du, welche Stärken?

Meine Stärken sind definitiv die Nachspeisen. Meine Schwäche ist, dass ich grundsätzlich sehr würzig esse und deswegen dazu tendiere, zu stark zu salzen.

Welche drei Lebensmittel müssen immer vorrätig sein, warum?

Joghurt – weil man daraus schnell leckere Süßspeisen zaubern kann und weil Joghurt schön macht.

Hackfleisch – weil das das Grundnahrungsmittel meines Freundes ist.

Eier – weil es kein besseres Nachtmahl gibt als Spiegelei auf Toast.

Wieso machst du beim „Perfekten Dinner“ mit?

Weil ich super gerne koche und backe und ich unbedingt die Erfahrung machen möchte, mit fremden Menschen eine kulinarische Superwoche zu erleben.

Was war deine größte kulinarische Herausforderung?

Meine größte kulinarische Herausforderung war ein Fisch, den ich selbst gefangen und quasi vom Teich bis auf den Teller selbst „betreut“ habe. Ich habe ihn ausgenommen, gewürzt, gefüllt und dann im Ofen garen lassen. Dann haben wir ihn wunderbar saftig gegart genossen. Das war eine besondere Erfahrung, ein Lebensmittel so von Anfang bis Ende zu verarbeiten.

Dein bester Koch-Tipp/-Trick?

Ich sag nur eins: würzen!

Nein, nur ein Spaß. Man sollte definitiv alles probieren, bevor man es serviert und es irgendwie schaffen, Liebe und Leidenschaft auf den Teller zu bringen. Und wie bei eigentlich fast allem: Organisation und Zeitmanagement ist alles!

Was ist das ungewöhnlichste Gericht, das du je gegessen hast? Was ist daran bemerkenswert?

Das ist eine schwierige Frage, aber ich würde fast sagen, das war eine Nachspeise, die ich in Brasilien kennengelernt habe: Leche condensada. Das ist im Prinzip aufgekochte und nochmal gesüßte und angedickte Kondensmilch. Brasilianer essen sie gerne noch mit Kakaopulver

und dann mit einem Löffel direkt aus dem Topf. Das ist derartig süß, dass es einem regelrecht die Geschmacksnerven verklebt. Irgendwie aber auch total lecker – allerdings nur, wenn man in Brasilien ist, glaube ich.

Welche Utensilien sind in deiner Küche unverzichtbar? Welche haben sich als Fehlkauf entpuppt?

Unverzichtbar in meiner Küche ist meine Eismaschine. Damit kann man total leicht aus allem, was sich irgendwie flüssig machen lässt, Eis herstellen.

Als Fehlkauf hat sich mein Smoothie-Maker entpuppt, da ich vor der Reinigung so viel Angst habe. Die scharfen, rotierenden Klingen sind an einem bewegbaren Kopf befestigt, der direkt zu häckseln anfängt, sobald man einen bestimmten Winkel erreicht hat. Das ist sehr gefährlich und noch nicht einmal der beste Smoothie der Welt ist einen meiner Finger wert.

Ricardas Menü

Vorspeise: Suppe von der gelben Tomate mit Jakobsmuschel

Hauptspeise: Lammkarree mit Kräuterkruste, Portweinjus, Rosenkohl-Tapas und Pastinaken-Püree

Nachspeise: Marzipan-Mohn-Mousse an Amarettini-Törtchen und Zimtparfait an zweierlei Fruchtspiegel

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