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Das perfekte Dinner in Hamburg bei Max: "Ich hab's verkackt!"

Nathalie: "Das Fleisch finde ich grandios!"

In der Hamburger Wunschmenü-Woche bei "das perfekte Dinner" ist Max Gastgeber Nummer 2. Er hat das Menü von Nathalie gezogen. Der ambitionierte Hobbykoch hat sich auf seinen Einsatz am Herd bereits vorbereitet und mit Freunden unter realen Bedingungen geübt, sprich: Freunde haben Max samstags um 8.00 Uhr angerufen und ihm ihre Wunschmenüs für den Abend mitgeteilt. "Es waren auch Sachen, die ich selber gar nicht so esse", gibt Max zu, doch geschmeckt habe es allemal. Na, wenn das nicht die perfekte Vorbereitung auf "Das perfekte Dinner" ist?

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Dinner Kandidat Max
Dinner-Kandidat Max startet frohen Mutes, doch ist er von seiner Leistung enttäuscht. © Hamburg, Block 479, Gastgeber Ma

Das Menü von Nathalie allerdings hat doch so seine Tücken. Der Gastgeber sieht es sportlich und nimmt die Herausforderung des tschechischen Menüs an. "Es hört sich kompliziert an", räumt Max ein, doch er traut sich das Menü zu. Auch die anderen Kandidaten freuen sich sehr auf die deftigen Gerichte und Menügeberin Nathalie läuft schon richtig das Wasser im Mund zusammen. Die gewünschte Vorspeise "Bramboračka", eine böhmische Kartoffelsuppe, serviert der Restaurantbesitzer wie von Nathalie vorgeschlagen in einem Laib Brot. Das freut nicht nur die Menügeberin, auch Willem, Panagiota und Steffi sind beeindruckt. Hat er schon viele Punkte für die Vorspeise in der Tasche oder gibt es an dem Geschmack etwas auszusetzen?

Danach folgt in einem Menü bekanntlich der Hauptgang, diesmal "Svíčková", ein böhmischer Lendenbraten vom Rind mit böhmischen Semmelknödeln und Preiselbeeren. Mit einiger Verzögerung tischt er den lang ersehnten Hauptgang auf. Vor allem Dinner-Kandidatin Steffi hat hohe Erwartungen an den Hauptgang, schließlich stammt auch ein Teil ihrer Familie aus Tschechien und sie ist sehr leckere Knödel von ihrer Oma gewöhnt und hofft, dass der heutige Gastgeber sie auch perfekt zubereitet. Doch Max selbst, ist nicht gerade begeistert von seiner Leistung und gibt zu die Semmelknödel seien ihm nicht so gut gelungen. Nathalie ist ein wenig enttäuscht, "das waren Semmelknödel ohne Semmel, die mit Grieß gemacht waren und eher Gnocchi waren", fasst sie zusammen. Das Fleisch hingegen beschert dem Gastgeber doch noch ein dickes Lob von Nathalie: "Das Fleisch finde ich grandios!"

Knödel mache Max das Leben schwer

"Ovocný knedliky", böhmische Obstknödel, einer gefüllt mit Erdbeere und einer mit Apfel, klassisch serviert mit Butter und Zimt, ist die klingende Beschreibung der Nachspeise. Max allerdings bringen die Knödel heute kein Glück, egal, ob deftig oder süß, sie wollen ihm scheinbar nicht gelingen. Auch ein verzweifelter Rettungsversuch für den Teig der Obstknödel schlägt fehl. Am Ende gelingt es ihm zwar ein Dessert auf den Tisch zu bringen, jedoch in einer etwas anderen Form, ganz ohne Teig. Menügeberin Nathalie hat richtig Mitleid mit dem engagierten Gastgeber, denn er habe schon ganz traurige Augen gehabt, als er seinen Gästen beichtet: "Ich hab's verkackt!"

Wird der zweite Dinner-Kandidat Mittleids-Punkte für seine Leistung bekommen oder haben die einzelnen Komponenten doch ganz überzeugend geschmeckt? Wie sehr sich seine, wenn auch vergeblichen, Mühen gelohnt haben, erfährt er jedoch erst am Finaltag.

Das scharfe essen hat ihm nicht geschadet
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Peter hat die 30 Punkte geknackt

Das scharfe essen hat ihm nicht geschadet