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Das perfekte Dinner: Marcus´Gäste müssen für sein perfektes Dinner sehr viel Geduld mitbringen

Marcus´Gäste warten stundenlang aufs Essen
Marcus´Gäste warten stundenlang aufs Essen Ein knurrender Magen hält wach 00:05:06
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Nur nicht hetzen: Marcus lässt seine Gäste lange warten

Was lange währt, wird endlich gut: Aber wenn es zu lange dauert, verhungern einem die Gäste am Tisch - oder schlafen ein. Marcus stellt die Geduld der Heilbronner Dinnerrunde auf eine arg harte Probe.

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Marcus´ Gäste stehen kurz vor der Unterzuckerung

Wer hat an der Uhr gedreht...? Marcus´Gäste sind am Verhungern.
Wer hat an der Uhr gedreht...? Marcus´Gäste sind am Verhungern.

Am dritten Tag im Heilbronner Land kocht Marcus für seine Gäste. "Das perfekte Dinner" von Marcus beginnt eigentlich ganz durchstrukturiert und ordentlich organisiert, was auf umfangreiche Vorbereitungen schließen lassen könnte. Doch gleich nach der Vorspeise wird klar, dass seine Gäste vor allem eins können müssen: Warten, denn Marcus hat von seinem komplex gestalteten Hauptgang eigentlich überhaupt nichts vorbereitet. Und handgedengelte schwäbische Maultaschen, Schupfnudeln und Spätzle brauchen nun  mal ihre Zeit - besonders wenn man auch den Teig frisch selbst zubereitet. Wenn die Gäste schon hungrig am Tisch sitzen, wohlgemerkt.
"Ich glaub´die Gäste haben Spaß", versucht Marcus sich die Situation schön zu reden, während Thomas sein Besteck auf dem Tisch neu ordnet, Kristina gähnt und Katrin und Sandra ausgehungert, aber hoffnungsvoll die Küche nicht aus den Augen lassen. Dort werden in aller Ruhe Bubespitzle gerollt und eine Maultaschenfüllung geknetet.


"Und heute Nachmittag hat er noch geschrieben, er legt sich hin", wird am Tisch getuschelt. "Ja, falsche Priortäten gesetzt - das ist nun auch eine Qualität, das muss man können", meint Sandra. Auf die berechtigte Frage, ob Marcus nicht etwas mehr hätte vorbereiten können, kann dieser keine präzise Antwort geben. Derweil haben seine Gäste sein Wandtattoo über dem Esstisch entdeckt: "Zeit, die wir uns nehmen, ist Zeit, die uns was gibt." Und Marcus wundert sich über das irre Gelächter im Esszimmer.
"Nächstes Mal mach' ich das Menü, glaub' ich, nicht mehr", meint Marcus zwischendurch, ist aber leider immer noch nicht fertig. Um kurz nach 23 Uhr putzt der Hobbykoch noch Pfifferlinge für seinen Hauptgang.




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