MO - FR I 19:00

Das perfekte Dinner: Martinas kulinarischer Steckbrief

Martina: "Wir haben so viel Sonne hier in Namibia"
Martina: "Wir haben so viel Sonne hier in Namibia" Martinas Domizil ist gut gesichert 00:05:08
00:00 | 00:05:08

Martinas Tipp: Afrika mit dem Herzen erleben!

Welche Eigenschaften schätzt du an einem guten Gastgeber?

- Anzeige -
Martina freut sich auf die neue Erfahrung
Martina: "Nicht zu viel Wein beim Kochen trinken!" (Foto: VOX)

An einem guten Gastgeber schätze ich Herzlichkeit, Gelassenheit, Humor und Freude am „Gastgeber-Sein“ sowie Sinn für ein schönes Ambiente.

Was war dein größter Kochunfall?

Mein unangenehmster Kochunfall war ein zähes Hühnerfilet, das so gummiartig schmeckte wie Flipflops. Man hätte es gegen die Wand werfen können und es wäre wie ein Flummi wieder zurückgekommen. Nur der Hund hatte Freude daran.

Welche Schwächen hast du, welche Stärken?

Meine Schwäche ist, dass ich gerne sehr scharf esse, andere aber nicht unbedingt. Das vergesse ich manchmal!

Meine Stärke ist, dass ich – egal was sich im Kühlschrank befindet – daraus ohne Rezept immer etwas Leckeres machen kann.

Welche drei Lebensmittel müssen immer vorrätig sein, warum?

Die drei Lebensmittel, die bei mir immer vorrätig sein müssen, sind Käse, Oliven und Pesto – davon kann ich leben.

Wieso machst du beim „perfekten Dinner“ mit?

Ich mache beim „perfekten Dinner“ mit, weil es bestimmt eine interessante Erfahrung ist und sicher sehr viel Spaß macht.

Was macht für dich ein perfektes Dinner aus?

Ein perfektes Dinner sollte für alle Sinne sein: Nicht nur gutes Essen und guter Wein, sondern auch eine entspannte Atmosphäre, interessante Dekoration, die richtige Beleuchtung, Kerzen, angenehme Musik im Hintergrund – und nette Gäste natürlich!

Was war deine größte kulinarische Herausforderung?

Eine große Herausforderung für mich ist es immer, eine Torte mit allem Drum und Dran zu backen. Das ist nicht mein Ding.

Worauf achtest du besonders, wenn du Gäste hast?

Wenn ich Gäste habe, achte ich besonders darauf, dass auch ich selbst entspannt bin – und nicht gestresst vom Kochen.

Dein bester Koch-Tipp/-Trick?

Mein Kochtipp: Nicht zu viel Wein beim Kochen trinken!

Was ist das ungewöhnlichste Gericht, das du je gegessen hast?

Das Ungewöhnlichste, was ich gegessen habe, ist Krokodilfleisch. Bemerkenswert daran war, dass es hell war wie Huhn und fast wie ein „Fischhuhn“ schmeckte. Nur war das Fleisch deutlich fester.

Welche Utensilien sind in deiner Küche unverzichtbar? Welche haben sich als Fehlkauf entpuppt?

Ein unverzichtbares Küchenutensil ist für mich der Pürierstab. Ich bin sozusagen eine „Pesto-Liesl“ und verarbeite damit den ganzen Kräutergarten und vieles mehr.

Ein klarer Fehlkauf war für mich die Allzweck-Küchenmaschine: Zu groß, zu unhandlich und für mich viel zu umständlich.

Seit wann lebst du in Namibia und was schätzt du an dem Land?

Ich lebe seit ungefähr elf Jahren in Namibia und schätze es, dass ich beinahe täglich Sonnenschein genießen kann und dort lebe, wo andere Urlaub machen.

Was muss man in Namibia gesehen und erlebt haben?

Meiner Meinung nach sollte man sich Zeit für besondere Momente nehmen, da Namibia viele Naturerlebnisse zu bieten hat. Man sollte nicht blind alles abklappern, was im Reiseführer empfohlen wird. Afrika kann man wirklich mehr mit dem Herzen erleben als mit dem Verstand.

Daher empfehle ich:

- In Mirabib, im Naukluft Park, auf dem Berg sitzen oder in Sossusvlei auf den Dünen und den Sonnenuntergang auf sich wirken lassen.

- In der Wüste oder im Busch campen, in der Nacht am Lagerfeuer sitzen, den gigantischen Sternenhimmel auf sich wirken lassen (idealerweise bei Neumond), und den Geräuschen der nachtaktiven Tiere lauschen.

- Im Caprivi eine Bootsfahrt unternehmen, Krokodile, Elefanten und Wasserbüffel beobachten und über das „Hmhmhmhm“ der Hippos schmunzeln.

- Bestaunen, wie in Kolmanskoppe bei Lüderitz die Dünen durch die leerstehenden Häuser einer ehemaligen Siedlung wandern.

- Im Erongo durch die bizarren Gesteinsformationen wandern und sich immer wieder über die runden Felsen und seltsamen Gebilde wundern, aus denen Bäume wachsen.

- Schön, aber leider selten: Ein Leopard, der im Baum döst oder ein Elefant, der den Fluss durchquert mit dem Rüssel über Wasser

- Der Klassiker: Ein Oryx, der sich im flimmernden Horizont verliert; ein Strauß, der wie aus dem Nichts angetrabt kommt; ein Springbock, der beim Sundowner Bocksprünge macht oder Zebras, die dauernd Unsinn machen und streiten.

Was hat Namibia kulinarisch zu bieten? Welche Zutaten und Speisen sind besonders zu empfehlen?

Namibia bietet kulinarisch betrachtet sehr gutes Rindfleisch, aber auch ausgezeichnetes Wildfleisch wie Kudu, Springbok oder Eland sowie Straußenfleisch. Beliebt sind ferner Biltong, Rauchfleisch und Trockenwurst. Zu empfehlen sind weiterhin der violettfarbene Kaktusfeigensaft, die Kalahari-Trüffel und die Omajovas (Termitenpilze). Oft gibt es den „Pap“ (Maisbrei), entweder würzig als Beilage zu Gerichten oder süß zum Frühstück. Mopane-Würmer gelten als Delikatesse, sind aber für den europäischen Gaumen eher weniger geeignet.

Was lässt du dir gerne aus Deutschland mitbringen (Lebensmittel, Spezialitäten usw.)?

Wenn ich mir etwas gerne aus Deutschland mitbringen lasse, dann ist das französischer Käse.

Model Jana kocht sich an die Spitze
00:00 | 00:33

Kochen kann sie auch noch

Model Jana kocht sich an die Spitze