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Das perfekte Dinner: Stefanie mag es, in der Küche zu improvisieren

Das perfekte Dinner im Saarland: Kandidatin Stefanie
Das perfekte Dinner im Saarland: Kandidatin Stefanie © Saarland, Block 460, Gastgeberin

Stefanie: "Ungeduld ist meine absolute Schwäche"

Welche Eigenschaften schätzt du an einem guten Gastgeber?

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Wenn er mich verwöhnt und ich mich angenehm unterhalten kann – auf keinen Fall über Problemthemen. Und wenn ich das Gefühl habe: Ja, hier kann ich eine Weile entspannen und mich rundum wohlfühlen.

Was war dein größter Kochunfall?

Das waren Schneebällchen – zarte Kartoffelklöße, die eigentlich auf der Zunge schmelzen. Meine Schwiegermutter machte die so gut, und ich wollte sie genauso hinbekommen. Allerdings waren die Schneebällchen bei mir so hart, dass ich sie wie Tennisbälle an die Wand schmeißen konnte und dann kamen sie wie ein Geschoss zurück. War lustig. Aber ich habe es dann nochmal probiert und dann ging es.

Welche Schwächen hast du, welche Stärken?

Ungeduld ist meine absolute Schwäche. Aber meine Stärke gleicht das aus: Nie aufgeben und hartnäckig sein. Mein Motto: Geht nicht, gibt es nicht.

Welche drei Lebensmittel müssen immer vorrätig sein?

Nudeln, Kartoffeln und Margarine

Wieso machst du beim "Perfekten Dinner" mit?

Ich koche sehr gerne. Außerdem bin ich gespannt und neugierig, da ich die Sendung schon oft gesehen habe und sehr unterhaltsam fand.

Was macht für dich ein perfektes Dinner aus?

Ein schönes Tischambiente, die Menschen, ein guter Wein und das entsprechende Essen dazu. Angenehme Tischunterhaltung und stimmungsvolles Kerzenlicht dazu sind auch wichtig.

Worauf achtest du besonders, wenn du Gäste hast?

Darauf, dass sie nicht vernachlässigt werden und dass keine unangenehmen Diskussionen aufkommen, die die Stimmung verhageln könnten.

Was war deine größte kulinarische Herausforderung?

Eine Paella in El Mas Trempat herzustellen.

Für Stefanie sind gute Messer unverzichtbar

Dein bester Koch-Tipp/-Trick?

Immer wieder improvisieren. Hierbei entstehen die schönsten Gerichte. Ruhig auch mal fremde Gewürze probieren. Beim Kochen aus Resten entstehen übrigens die interessantesten Gerichte. Die Erfahrung mache ich immer wieder, da ich nichts wegwerfen möchte.

Was ist das ungewöhnlichste Gericht, das du je gegessen hast? Was ist daran bemerkenswert?

Ich weiß bis heute nicht, was es war, es war einfach nur peinlich. Ich hatte es bestellt, weil ich es nicht kannte und ich wollte mal was Neues probieren. Schon beim Bestellen fand ich das Gesicht des Kellners bemerkenswert – hochgradig erstaunt. Aber egal. Es war einfach nur fade und weiß und sah wie Knorpel aus. Und ehrlich, ich will auch gar nicht wissen, was es war, aber ich habe meinen Teller leer gemacht. Das war übrigens in Spanien, in Santa Cristina.

Welche Utensilien sind in deiner Küche unverzichtbar? Welche haben sich als Fehlkauf entpuppt?

Unverzichtbar: Gute Messer. Holzbretter sind sehr wichtig. Digitale Küchenwaage. Fehlkauf war ein Plastik-Schneidebrett und Pfannen, die sich alle nach kurzer Zeit in Fetzen auflösten.

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