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Das perfekte Dinner: Svenja hat schon mal geröstete Maden probiert

Svenja
Svenja möchte wissen, wie ihr Kochstil bei anderen ankommt © Berlin, Block 476, Gastgeberin S

Svenja hat oft Heißhunger auf Sushi

Welche Eigenschaften schätzt Du an einem guten Gastgeber?

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Wenn er aufmerksam ist und trotz Nervosität immer einen lockeren Spruch auf den Lippen hat.

Was war dein größter Kochunfall?

Ich denke ich hatte bis jetzt nur typische Unfälle in der Küche: Essen versalzen, Finger halb abgeschnitten und mich mit den Portionen verschätzt (zu viel, zu wenig).

Welche Schwächen hast du, welche Stärken?

Ich glaube, meine Stärke ist meine Kreativität beim Kochen: Ich habe keine Probleme, ohne Rezept zu kochen und es hat bis jetzt auch immer geklappt. Ich denke, dass ich ein lockerer Mensch bin, mit dem man ungezwungenen Spaß haben kann. Aber wenn ich sehr gestresst bin, kann ich auch mal geistesabwesend werden. Könnte passieren, dass ich dann zweimal Salz ins Nudelwasser kippe oder das Fleisch fertig habe, während die Kartoffeln noch roh sind.

Welche drei Lebensmittel müssen immer vorrätig sein, warum?

Sushireis und Noriblätter. Wenn ich Heißhunger auf Sushi habe, muss alles schnell gehen, sonst werde ich ungemütlich. Da man diese Lebensmittel nicht überall bekommt, müssen sie natürlich immer vorrätig sein.

Wieso machst du beim "Perfekten Dinner" mit?

Ich mache beim "Perfekten Dinner" mit, weil ich selbst gerne wissen möchte, wie ich unter Stress koche und was meine Mitstreiter von meinem Kochstil halten. Ich freue mich auch, neue Menschen kennen zu lernen und deren Gerichte zu essen sowie zu bewerten, weil das bestimmt sehr spannend werden wird.

Was macht für dich ein perfektes Dinner aus?

Ein perfektes Dinner ist in meinen Augen ein Abend mit Freunden, eine lustige Stimmung, ein aufmerksamer Gastgeber, aber auch aufmerksame Gäste und natürlich leckeres Essen, das mit Liebe gekocht wurde und authentisch ist.

Worauf achtest Du besonders, wenn du Gäste hast?

Ich bringe sie zum Lachen und habe, wenn möglich, alles da, was sie an Getränken, Essen etc. lieben – und das reichlich. Ich finde, dass immer genug für eine "zweite Runde" übrig sein sollte.

Was war deine größte kulinarische Herausforderung?

Selbstsicher im Herstellen von Sushi zu werden. Hat am Anfang nicht so gut geklappt, aber mit der Zeit weiß man, worauf was man achten muss, und jetzt ist es nur noch eine "kleine" Herausforderung.

Dein bester Koch-Tipp/-Trick?

Immer ein wenig Zucker an salzige/deftige Speisen machen. Das ist ein natürlicher Geschmacksverstärker und lässt ein noch größeres Geschmackserlebnis auf der Zunge entstehen. Andersrum macht ein wenig Salz süße Speisen runder und natürlich leckerer.

Was ist das ungewöhnlichste Gericht, das du je gegessen hast? Was ist daran bemerkenswert?

Das ungewöhnlichste Gericht, das ich je gegessen habe, waren wahrscheinlich die gebratenen/gerösteten Maden die mir ein Freund aus dem Urlaub mitgebracht hatte. Die schmeckten eigentlich ähnlich wie Chips, muss man aber auch nicht jeden Tag haben.

Welche Utensilien sind in deiner Küche unverzichtbar? Welche haben sich als Fehlkauf entpuppt?

Am Wichtigsten für mich sind der Herd, gute Messer und meine Gewürze. Bei allem anderen kann man tricksen oder improvisieren. Was ich nie brauchte, waren irgendwelche Geräte mit denen man Zutaten schneiden kann. Ich hab es lieber, meine Zutaten mit einem Messer ganz konventionell zu bearbeiten.

Das kocht Svenja

Aperitif: Caipirinha

Vorspeise: Eine Kreation aus verschieden gefüllten Sushi-Rollen

Hauptspeise: Kalbsfilet an drei verschiedenen Soßen, dazu gebratenes Gemüse und Ofenkartoffeln

Nachspeise: Eine helle und eine dunkle Mousse au Chocolat

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