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Das perfekte Dinner: Tanja liebt es, ihre Gäste zu beobachten

VOX Das perfekte Dinner Tanja
"Das perfekte Dinner"-Kandidatin Tanja sieht gerne die Reaktionen ihrer Gäste auf ihre Kreationen. © VOX

Tanjas kulinarischer Steckbrief

Welche Eigenschaften schätzt du an einem guten Gastgeber?

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Ich denke, dass ein guter Gastgeber einfach herzlich sein muss. Er muss sich Mühe geben, es den Gästen so schön wie möglich zu gestalten. Ob er nun der beste Koch ist, spielt dabei keine Rolle. Der Gast muss sich einfach durch und durch wohlfühlen.

Was war dein größter Kochunfall?

Ich habe mal mit meinem Ex-Freund versucht, ein Ei in der Mikrowelle zu kochen. Im Video sah das Ganze sehr einfach aus. Eine Explosion später wurde ich eines besseren belehrt. Die vier Meter hohe Decke war mit Eigelb vollgespritzt und der bestialische Gestank von verbranntem Ei war nur sehr schwer aus der Wohnung zu entfernen.

Welche Schwächen hast du, welche Stärken?

Ich bin ein chaotischer Perfektionist. Ich will alles oder nichts. Dadurch lege ich mir manchmal selbst Steine in den Weg, weil ich übereifrig bin. Allerdings entstehen dadurch auch oft schöne Momente oder Projekte, weil man einfach mit seinem ganzen Herzblut dahinter steht.

Welche drei Lebensmittel müssen immer vorrätig sein, warum?

Käse, Wein und Wasser.

Wieso machst du beim "perfekten Dinner" mit?

Ich möchte "das perfekte Dinner" gewinnen. Ich will sehen, wie stark meine Gastgeberqualitäten tatsächlich sind. Es dient als Reflektion meiner Arbeit und mir selbst.

Was macht für dich ein perfektes Dinner aus?

Ich denke, ein perfektes Dinner hat man, wenn die Gäste reinkommen, den Tisch sehen und man es schafft, ihnen allein damit schon ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern. Ich liebe es, meine Gäste zu beobachten und deren Reaktionen zu meinen Kreationen zu sehen.

Worauf achtest du besonders, wenn du Gäste hast?

Ich achte besonders auf eine entspannte und gemütliche Atmosphäre. Schönes Licht. Ausgelassene Stimmung und viel Wein. That's all we need.

Was war deine größte kulinarische Herausforderung?

Meine größte Herausforderung war damals in der 1. oder 2. Klasse, als meine Tante und ich zum ersten Mal in unserem ganzen Leben einen Backofen bedient haben. Wir haben zusammen versucht, Weihnachtsplätzchen für die Schulfeier zu backen. Nach stundenlanger Arbeit kamen dabei kleine weiße, steinartige Gebäcke raus, die schwer wie Zement waren und auch nach absolut rein gar nichts geschmeckt haben.

Dein bester Koch-Tipp/-Trick:

Eine Prise Salz ändert alles.

Was ist das ungewöhnlichste Gericht, das du je gegessen hast? Was ist daran bemerkenswert?

Durch meine chinesische Herkunft gibt es für mich keine ungewöhnlichen Lebensmittel oder Gerichte. Der natürliche Umgang meiner Eltern mit exotischen Zutaten hat mir schon immer ein anderes Verständnis für Essen gegeben. Es wurde immer alles mit Haut und Haaren gegessen.

Welche Utensilien sind in deiner Küche unverzichtbar? Welche haben sich als Fehlkauf entpuppt?

Unverzichtbar ist mein Spiralschneider. Ich liebe gesunde Low-Carb Ernährung und daraus kann man tolle Gemüse Spaghetti machen, z.B. aus Zucchini oder Gurke. Fehlkäufe hatte ich bislang eigentlich nicht. Es gibt diverse Geräte, die mal angeschafft worden sind und nach einmal benutzen auch nie wieder aufgetaucht sind, wie z.B. ein Mini Cupcake Automat.

Tanjas Menü

Vorspeise: Kim Chi-Apfel-Salat mit Cola-Schweinebauch

Hauptspeise: Bao Burger mit Yellow Fin Tuna Tataki im Sesammantel mit Lotuswurzel-Chips

Nachspeise: Grüntee-Lava-Cake mit Rote-Bohnen-Eis am Stiel

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Sparpunkter Peter gewinnt

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