SAMSTAGS I 18:00

Demenz beim Hund

Golden Retriever. Foto: VOX/VP

Seien Sie für Ihren Vierbeiner da!

Das so genannte Kognitive Dysfunktionssyndrom (CDS) bei Hunden ist mit der Altersdemenz bei Menschen vergleichbar. Bei beiden Erkrankungen nehmen geistige Funktionen in kurzer Zeit rapide ab.

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Bevor der Tierarzt eine entsprechende Diagnose stellen kann, müssen andere Erkrankungen ausgeschlossen werden. Reizbarkeit oder Unruhe können sowohl ein Hinweis auf einen Abbauprozess im Gehirn sein, als auch körperliche Ursachen haben. Winselt der Hund zum Beispiel in den unterschiedlichsten Situationen, kann das auch auf Schmerzen zurückzuführen sein.

Zeigt Ihr Hund jedoch ungewohnte Ängste vor gewohnten Situationen, wie dem Autofahren oder dem Alleinebleiben, oder bleibt er plötzlich orientierungslos mit dem Kopf zur Wand stehen, sind das sichere Anzeichen einer demenziellen Erkrankung.

Ist die Diagnose gestellt, gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Symptome der Demenz abzuschwächen. Neben Medikamenten, die die Durchblutung und damit auch die Gehirnleistung fördern, können auch Beruhigungsmittel eingesetzt werden, die die Angstzustände eindämmen.

Vor allem ist es wichtig, sich stark an den Bedürfnissen des erkrankten Hundes zu orientieren. Seien Sie für ihn da und lassen Sie ihn nach Möglichkeit nicht alleine. Sollte das jedoch unumgänglich sein, kann es helfen, den Aufenthaltsort des Hundes auf einen Raum zu beschränken, in dem sich dieser schon immer wohl gefühlt hat. Auch ein eingeschaltetes Radio oder ein ruhiger Zweithund können Ihrem Tier das Warten erträglicher machen.

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