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Der Film

12.01.11 16:08
Liam Neeson als Oskar Schindler. Foto: VOX/Universal Studios

Historiendrama, USA 1993


Krakau, Ende 1939: Die deutsche Armee unter ihrem Oberbefehlshaber Adolf Hitler hat Polen besetzt. Der sudetendeutsche Unternehmer Oskar Schindler (Liam Neeson) hat die Zeichen der Zeit erkannt und ist der Wehrmacht nach Krakau gefolgt. Schindler ist ein Lebemann: charmant, gebildet, höflich, zuvorkommend und ehrgeizig und, aus wirtschaftlichem Kalkül, Mitglied der NSDAP. Im Chaos des Zweiten Weltkriegs will der pragmatische und profitorientierte Glücksritter versuchen, sich als Großunternehmer in Polen zu etablieren. Mit seiner gewinnenden Art kommt der Frauenheld nicht nur bei den Damen der Krakauer Gesellschaft gut an, sondern hat obendrein die besten Verbindungen zu wichtigen SS-Leuten in der besetzten Stadt. Und das ist bei seinen Plänen durchaus nützlich, denn in der von ihm gegründeten Emaillefabrik zur Herstellung von Feldgeschirr für den Krieg will er ausschließlich jüdische Arbeiter anstellen, die wesentlich günstiger arbeiten als die polnischen Angestellten. Dank ausgeklügelter Taktik, Bestechungsgeldern und der Hilfe seines jüdischen Buchhalters Itzhak Stern (Ben Kingsley) geht sein Plan auf: Seine Fabrik floriert, und durch seine engen Kontakte zu den Nazi-Größen in der Stadt kann er seine Produkte problemlos verkaufen.

Doch eines Tages werden alle seine jüdischen Arbeiter aus dem Krakauer Getto in das Arbeitslager Plaszow deportiert, und Schindler steht ohne Arbeitskräfte da. Um seinen Umsatz nicht zu gefährden, übt Schindler massiven Druck auf den Lagerleiter Amon Goeth (Ralph Fiennes), einem sadistischen Nazi, aus. Seine Intervention hat Erfolg: Schindler bekommt "seine" Juden zurück und kann weiter produzieren. Doch der Vorfall hat einen Wandel in dem materialistischen und egoistischen Industriellen bewirkt: Mehr und mehr wird Schindler bewusst, mit welcher menschenverachtenden Ideologie und welcher unsagbaren, geplanten Brutalität die Nazis gegen die Juden vorgehen. Als er das ganze Ausmaß der planvollen Judenvernichtung begreift, beschließt er, so viele Menschen wie möglich zu retten. Seine beginnende Freundschaft mit Itzhak Stern tut ein Übriges, Schindler darin zu bestärken, möglichst viele Juden in Sicherheit zu bringen.

Herbst 1944: Die Ostfront ist zusammengebrochen. Amon Goeth benachrichtigt Oskar Schindler, dass das Arbeitslager Plaszow geräumt wird und alle Juden - darunter auch Schindlers Arbeiter - nach Auschwitz ins Vernichtungslager gebracht werden sollen. Durch gezielte Bestechung gelingt es ihm, eine Fabrik im heimischen Sudetenland zu kaufen und seine Produktion auf die Fertigung von Patronenhülsen umzustellen. Doch für die kriegswichtige Produktion braucht Schindler günstige Arbeitskräfte - seine Juden! Stern stellt eine Liste mit den Namen von über 1.100 Menschen zusammen, die als "Schindler-Juden" in seine Fabrik ins Sudetenland gebracht werden sollen und so dem KZ entkommen. Und angewidert von den Nazis und ihrer menschenverachtenden Ideologie manipuliert Schindler obendrein die Fabrikation in seinem Unternehmen, das nur noch unbrauchbare Patronenhülsen liefert. Obwohl er sich bewusst ist, wie gefährlich sein Spiel mit den Machthabern ist, scheut Schindler nicht davor zurück, sein Leben und sein gesamtes Privatvermögen einzusetzen, um die Menschen auf seiner Liste vor dem sicheren Tod zu retten.

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