Der ideale Pausen-Snack

Der ideale Pausen-Snack
© Ivonne Wierink

Gestärkt durchs Schuljahr

Für viele Eltern stellt sich immer wieder die Frage: Was gebe ich meinem Sprössling für die Pause mit in die Schule? Eins steht außer Frage – das Pausenbrot soll schmecken, appetitlich aussehen und dazu wichtige Nährstoffe und Vitamine liefern. Denn nur so kommen die Kinder fit und leistungsfähig durch den Schultag. Aber wie sieht ein lecker-gesundes Pausenbrot aus? Was darf in der Frühstücksdose auf keinen Fall fehlen und worauf sollte man besser verzichten?

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Kinder benötigen eine besonders gute Versorgung

Man glaubt es vielleicht nicht, aber im Verhältnis zu ihrem kleinen Körper, müssen Kinder mehr essen als Erwachsene. Es ist sehr wichtig, dass die Kleinen zuhause frühstücken und in der Schule ihr zweites Frühstück zu sich nehmen. Idealerweise wird das erste Frühstück durch das zweite Frühstück ergänzt. Frühstücksmuffel, die zuhause nichts essen möchten, brauchen natürlich eine viel reichhaltigere Pausenverpflegung. Im Allgemeinen ist es sehr wichtig, dass dabei die Vorlieben der Kinder berücksichtigt werden. Wenn Kinder in die Zubereitung miteinbezogen werden, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass das Pausenbrot auch tatsächlich gegessen wird. Ein falscher Weg ist, den Kindern Geld fürs Frühstück mitzugeben. Erfahrungsgemäß werden dann Süßigkeiten, fettige Knabbersachen oder Softdrinks gekauft. Diese Lebensmittel enthalten nur leere Kalorien und den Kindern fehlen dadurch wichtige Vitamine, Mineral- und Vitalstoffe.

Der ideale Pausensnack

Der ideale Pausen-Snack
© Sophia Winters, unknown

Für einen ausgewogenen Pausensnack eignen sich dünn mit Butter, Margarine oder Frischkäse bestrichene Vollkorn- und Knäckebrote. Diese mit magerem Schinken, fettarmer Wurst oder Käse belegen und mit einem Salatblatt, dünnen Gurken-, Radieschen- oder Tomatenscheiben verzieren. In mundgerechte Stücke geschnitten, wirken die Brote für Kinderauge gleich ansprechender. Gerade jetzt im Winter ist es besonders wichtig, frisches Obst und Gemüse als einen zusätzlichen Snack für zwischendurch mit einzupacken. Apfelstückchen, Paprikastreifen, Gurkenscheiben, Karottensticks peppen den Inhalt der Butterbrotdose farblich auf und versorgen Kinder mit wichtigen Nährstoffen. Naturjoghurt mit klein geschnittenen Fruchtstücken, magerer Quark oder ein Milch-, Joghurt oder Buttermilchgetränk erfrischen in der Pause und stärken als wichtige Kalziumlieferanten die Knochen. Gute Durstlöscher sind Mineralwasser, ungezuckerte Früchte- und Kräutertees oder Fruchtsaftschorlen, hergestellt aus einem Teil Saft und zwei Teilen Wasser. Dickmacher wie Colagetränke, Limonaden und Energiedrinks sollten auf jeden Fall nur eine Ausnahme sein.

Wie gut sind Produkte für Kinder wirklich?

Produkte wie süße Schnitten, Cerealien- und Schokoriegel werden hauptsächlich für Kinder hergestellt. Solche Produkte haben eines gemeinsam: Sie sind bunt, attraktiv verpackt und schmecken süß. Der Nachteil: Sie enthalten relativ viel Zucker oder Fett und sind meist zusätzlich künstlich aromatisiert. Oft fehlen solchen Produkten wichtige Vitamine, Mineralien und Ballaststoffe. Als Pausenverpflegung sind sie völlig ungeeignet. Gute Alternativen zu den süßen Fertigprodukten sind Trockenobst, Rosinen, Studentenfutter, Vollkornkekse sowie süße Mandeln.