Der Rutsch ins Jahr 2011!

Der Rutsch ins Jahr 2011

Silvester 2010

Der Abend der Abende

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Jedes Jahr am 31. Dezember wird das alte Jahr verabschiedet und in ein neues "gerutscht". Stets mit festen Vorhaben und der Hoffnung, dass im neuen Jahr alles besser wird als im alten. Dem Silvesterabend wird mit samt seiner Rituale und Bräuche aufgeregt und frohen Mutes entgegengefiebert. Die Frage, die dabei spätestens zwei Wochen vor Weihnachten zum ersten Mal auftaucht, ist nicht nur "Was macht ihr eigentlich Silvester?", sondern auch "Was esst ihr eigentlich Silvester?". An diesem Abend der Abende muss einfach alles stimmen, denn ein Jahreswechsel ist eine Besonderheit.

Was kommt am letzten Abend des Jahres auf den Tisch? Früher gab es zahlreiche kulinarische Bräuche zum Jahreswechsel. Die meisten waren mit Aberglauben verbunden. Als Symbol für Überfluss und Fruchtbarkeit, die einem das neue Jahr bescheren soll, war es früher üblich, Reste der Silvesterspeisen bis zum Neujahrsmorgen auf dem Tisch stehen zu lassen. Solche Rituale sind bis zum heutigen Tag verloren gegangen. Traditionell gab es damals zum Jahresende stets einen Karpfen, der als Mangelware galt. Daraus erklärt sich möglicherweise der Brauch, eine Schuppe vom Karpfen ins Portemonnaie zu stecken. Dies soll im neuen Jahr reichen Geldsegen bringen.

Das Silvester-Essen - Was kommmt bloß auf den Tisch?

Raclette und Fondue

Trendessen: Raclette und Fondue

Heutzutage gehören vor allem Fondue oder Raclette zu beliebten Silvesteressen. Fondue hat seine Ursprünge im Altertum. Damals schmolz man vertrockneten Käse, goss Weißwein dazu und tunkte altes Brot darin. Heutzutage sind der Fantasie beim Fondue keine Grenzen gesetzt: So kann man statt Käse Brühe, Öl oder Schokolade verwenden. Auf die Fondue-Gabel passt Brot, kleine Fleisch- sowie Fischstückchen, Gemüse oder Obst. Raclette bietet sich vor allem für Partys mit Personen mit verschiedenen Vorlieben an. Ob frisches Gemüse, Champignons, Mais, Fleisch oder Schrimps, jeder kann sein Gericht selbst kreieren und in seiner eigenen kleinen Pfanne überbacken. Auf dem oberen runden Grill können größere Lebensmittel gebrutzelt und Fleisch gebraten werden.

Das Silvestergetränk: Champagner

Champagner hat eine lange Tradition. Schon die Römer bauten Weinreben in der Champagne an. Der Wein war damals allerdings noch still. Längst ist Champagner nicht mehr nur ein elitäres Getränk für gehobene Adelige und solche die sich dafür halten. Der Champagner ist mittlerweile ein gängiges Getränk in Bars und Nachtclubs und bietet an Silvester die Möglichkeit, auf besonders edle Art auf das neue Jahr anzustoßen. Aber was ist Champagner? Welche Rebsorten spielen eine Rolle? Darf jeder Wein, der prickelt, "Champagner" heißen?

Der exklusivste Wein der Welt

Champagner
© Bernd Neisemann

Champagner entstand im 17. Jahrhundert und das eher durch Zufall, weil aus Versehen ein Wein in der Flasche weiter gärte und anfing zu schäumen. Heutzutage werden jedes Jahr knapp 300 Millionen Flaschen Champagner verkauft und weit mehr Flaschen noch in den Schatzkammern ihrer Hersteller gelagert. Champagner darf sich nur der Schaumwein nennen, der tatsächlich aus Trauben, die aus der Champagne stammen, hergestellt wurde. Zudem muss er nach strengen Regeln angebaut, gekeltert und ausgebaut werden. Die charakteristische Kohlensäure des Champagners wird durch eine zweite Gärung in der Flasche erlangt. Für Champagner werden ausschließlich drei Rebsorten verwendet: Pinot Noir (Spätburgunder), Pinot Meunier (Schwarzriesling) und Chardonnay. In der Champagne gibt es allerdings mehr als 317 Gewächse, die sich je nach Anbau, also Boden und Lage, unterscheiden. Die Unterschiede der Rebsorten machen sich später im Geschmack bemerkbar. Dabei spielt der Anteil der Säure bzw. des Zuckers in der Traube eine große Rolle. Mehr als drei Jahre lagert ein guter Champagner bei konstanten Temperaturen.

Zurück zu Silvester

Warum nennt sich der Jahreswechsel eigentlich Silvester? Der Name geht auf Papst Silvester I. zurück. Er amtierte bis zu seinem Tod in Rom. Sein Todestag ist der 31. Dezember 335. Die Verbindung des Jahresendes mit dem Namen Silvester geht auf das Jahr 1582 zurück. Hier wurde durch die Gregorianische Kalenderreform der letzte Tag des Jahres vom 24. Dezember auf den 31. Dezember verlegt.

In diesem Sinne wünscht VOX Ihnen ein "Frohes Neues Jahr"

Französisch: Bonne année

Englisch: Happy new year

Spanisch: Feliz año nuevo

Italienisch: Buon capodannoi

Schwedisch: Gott nytt år

Niederländisch: Gelukkig nieuwjaar

Portugiesisch: Feliz ano novo

Finnisch: Hyvää uuttavuotta

Rumänisch: An nou fericit

Japanisch: Akemashite Omedetou

Arabisch: Kul 'aam u antum

Kroatisch: Sretna nova godina

Russisch: S Novim Godom

Polnisch: Szczesliwego Nowego.