Deutschlandexpedition

Der Mythos um die Uhus
Der Mythos um die Uhus 00:10:46
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Uhus in der Eifel

Lange Zeit galt der Uhu als Bote des Bösen. Bereits in der Antike hatte er einen schlechten Ruf; für die Römer brachte die größte aller Eulen Unglück; im Mittelalter hielt man den Vogel gar für den Begleiter des Teufels - wegen seiner "Feueraugen".

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Vl.: Uhu-Schützer Stefan Brüchner mit Kollegin, Diana Eichhorn, Uhus (Foto: VOX)

Doch nicht nur der Aberglaube setzte den Tieren massiv zu. Weil die Menschen die Uhus jagten und ihren Lebensraum zerstörten, gab es in den 60er Jahren in ganz Deutschland gerade noch 20 Brutpaare.

Hundkatzemaus-Reporterin Diana Eichhorn begibt sich auf Spurensuche in der Eifel. Zusammen mit dem Eulen-Schützer Stefan Brücher seilt sie sich in einen Steinbruch ab. Dessen unzugängliche Steilwände sind ein bevorzugter Brutplatz der Uhus. Und die werden inzwischen wieder von immer mehr Uhus genutzt - ein Lohn der Arbeit von Stefan und seinen Kollegen, die den Bestand dokumentieren und verletzte Uhus retten und aufpäppeln. Diana Eichhorn hilft Stefan dabei, zwei Jungvögel aus dem Nest zu holen, sie zu beringen und anschließend wieder in die Steilwand zu setzen - unter den wachsamen Augen der Uhumutter.