Deutschlandexpedition

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Kreuzotter im Gras (Foto: VOX)

Kreuzottern im Schwarzwald

Es gibt vieles, das man mit dem Schwarzwald verbindet: Fachwerkhäuser und dichte Nadelwälder, den röhrenden Hirsch - und Giftschlangen. Giftschlangen? Ja! Nirgendwo sonst in Deutschland kann man so viele giftige Kreuzottern beobachten wie in den Hochlagen des Schwarzwaldes.

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Hundkatzemaus-Reporterin Diana Eichhorn erkundet mit dem Kreuzotterexperten Wolfgang Huber die Hochmoore des Nordschwarzwaldes. Die beiden sind auf der Suche nach einer besonderen Form der Kreuzotter: die gänzlich schwarz gefärbte Höllenotter. Viele Mythen ranken sich um dieses auf den ersten Blick so unheimliche Tier. Doch auf den zweiten Blick stellt man fest, dass die Tiere trotz ihrer Giftigkeit scheue und beißfaule Reptilien sind.

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Diana Eichhorn mit Kreuzotter (Foto: VOX)

Vor allem sind sie schützenswert, denn durch Trockenlegung von Moorflächen sind die Schlangen aus vielen Gegenden bereits verschwunden. Diese Kreuzotter-Art ist perfekt an kühles Klima angepasst und kommt als am nördlichsten verbreitete Schlange der Welt sogar noch am Polarkreis vor.

Deshalb bevorzugt die Kreuzotter in Deutschland kühlere Standorte wie die Alpen, die Mittelgebirge und die Flächen im Norden und Osten des Landes.