AKTUELL NICHT IM PROGRAMM

Dibo auf Konfrontationskurs

Kann Marin Rütter Dibo zähmen?
Kann Marin Rütter Dibo zähmen? 00:03:50
00:00 | 00:03:50

Hund gegen Pferd

Ein reitbegeistertes Paar möchte seinen Dogo-Argentino-Mix zu einem optimalen Reitbegleiter machen. Doch Dibo zeigt sich aggressiv: Er springt immer wieder an Frauchens Pferd hoch und schnappt nach ihm. Wenn da nicht die Leine wäre, könnte es gefährlich werden!

- Anzeige -

Das Training: Langsame Steigerung

Zunächst muss Dibo das „Bleib“ noch genauer und zuverlässiger lernen, vor allem, wenn es ihm starke Reize (wie die Pferde) schwer machen, tatsächlich zu bleiben. Deshalb wird in kleinen Schritten angefangen. Zunächst entfernt sich das Paar nur kurz und nicht weit von dem Hund. Belohnt wird er beim Zurückkommen aber nur, wenn er tatsächlich geblieben ist. Ansonsten wird die Übung wiederholt. Mit der Zeit steigern sich die Entfernung und Länge, so dass es für Dibo immer verlockender wird, doch hinterher zu laufen. Erst wenn er das schafft, kommt Dynamik ins Spiel. Seine Menschen gehen nicht nur einige Schritte weg, sie hüpfen oder laufen weg, zum Teil auch kreuz und quer über die Wiese.

Klappt das „Bleib“ gut, wird es nun an den Pferden geübt, wieder in ganz kleinen Schritten. Dibo soll bleiben und das Pferd steht in einigem Abstand. Bei Erfolg wird die Situation schwieriger gemacht. Das Pferd bewegt sich, zunächst langsam, dann immer schneller. Mal geht es auf Dibo zu, dann von ihm weg. Hält Dibo auch das aus, folgt der nächste Trainingsschritt.

Jetzt wird Frauchen auf das Pferd gesetzt während Dibo bleiben muss. Auch hier erst mal ganz harmlos in langsamen Tempo und mit großem Abstand. Mit Dibos Fortschritten kommt dann wieder mehr Dynamik hinzu, Distanzen werden verkürzt usw.

Da sich Dibo bis hierhin schon viel an das Pferd und die Dynamik gewöhnen konnte und es für ihn nicht mehr irgendwas Besonderes ist, wird er in einem letzten Schritt nun neben den Pferden hergeführt, anstatt im „Sitz“ zu bleiben. Sicherheitshalber erst mit Maulkorb und an der Leine, dann ohne, und dann wieder in schnellerem Tempo.