Die 10 tierischsten Wohngemeinschaften: "Meine Eltern fanden Tiere blöd, die man nicht essen kann"

Martin Rütter ist auf den Hund gekommen

Gleich zu Beginn möchte der neue Moderator Oli Petszokat es wissen: Hat Hundeprofi Martin Rütter schon mal mit anderen Tieren, außer Hunden zusammengelebt? Die Antwort: Nein, der Hunde-Experte hat tatsächlich bisher nur Hunde beherbergt. Verschmitzt erklärt er: "Meine Eltern fanden immer alle Tiere blöd, die man nicht grillen und essen kann, also als Kind durfte ich keine haben. Und mir haben es ganz einfach die Hunde angetan."

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Hundeprofi Martin Rütter schwört auf tierische Wohngemeinschaften
Hundeprofi Martin Rütter weiß, wie wichtig eine Wohngemeinschaft mit einem Tier ist. © Die 10 tierischsten Wohngemeinsc

Dabei ist das Leben mit Tieren so wichtig für Menschen und besonders Kinder. Dem Hundetrainer ist es ein großes Anliegen, Eltern dafür zu begeistern, ihre Kinder mit Tieren aufwachsen zu lassen. Martin Rütter weiß, dass so Kinder schnell lernen, soziale Verantwortung zu übernehmen: "Einem Tier ist es scheißegal, welche Hautfarbe du hast, wie deine Hausaufgaben gelaufen sind, ob du eine eins in Mathe hast oder eine sechs."

Tiere geben dem Menschen Struktur

Wie das Internat für schwererziehbare Jugendliche "Green Chimneys", gibt es auch in Deutschland viele Projekte, die mit Menschen und Tieren arbeiten, so weiß Oli Petszokat beispielsweise über ein Gefängnis in Hamburg zu berichten. Dort bekommen ehemalige Insassen einen Hund an ihre Seite gestellt, um ihrem Alltag wieder eine Struktur zu geben.

Den Begriff "Struktur" greift Martin Rütter sofort auf, denn Struktur bekommen auch viele Obdachlose von ihren Hunden: "Ich habe mich eine Zeit lang mit dem Thema "Obdachlose und Hund" beschäftigt und alle Obdachlosen sagen durch die Bank weg 'Dieser Hund gibt mir eine Struktur vor. Ich kann mich nicht pausenlos besaufen, ich muss mich an ein paar Spielregeln halten, ich muss gucken, dass es dem Hund gutgeht.'..."

Martin Rütter weiß, dass sich viele Obdachlose aufgegeben haben, doch der Hund motiviert sie, weiterzumachen. Der Hundeprofi und Moderator Oliver Petszokat sind dich einig, Projekte mit Mensch und Tier müssen auf jeden Fall unterstützt werden.