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Die Dokumentation „Asternweg – Eine Straße ohne Ausweg“ (2015)

Die Dokumentation „Asternweg – Eine Straße ohne Ausweg“ (2015)
© 'Asternweg - Eine Straße ohne Ausweg' (c) VOX/99pro media

„Wir leben von heute auf morgen!“

In jeder Großstadt gibt es soziale Brennpunkte. In Kaiserslautern, einer Universitätsstadt mit knapp 100.000 Einwohnern, ist es der ehemalige Kalkofen – heute umbenannt in Astern-, Geranien- und Veilchenweg.

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Diese Gegend zählt zu den ältesten sozialen Brennpunkten Deutschlands. Wer hier lebt, den hat die Gesellschaft abgestempelt, der hat nichts mehr zu sagen. In der Dokumentation „Asternweg – Eine Straße ohne Ausweg“ gibt VOX den Bewohnern des Straßenzuges eine Stimme, um ihre Geschichten zu erzählen.

Fast jeder Sechste in Deutschland ist armutsgefährdet. Im Asternweg in Kaiserslautern gehört dieser Fakt, stellvertretend für viele andere Gegenden, in denen Geld, Entwicklung und Bildung fehlen, zum Alltag.

Von Juli 2014 bis Januar 2015 hat VOX immer wieder in dem Problem-Straßenzug gedreht und ist den Menschen dort näher gekommen. Aus den zahlreichen Gesprächen hört man heraus: Wer einmal im ehemaligen Kalkofen wohnt, der bleibt dort. In „Asternweg - Eine Straße ohne Ausweg“ berichten die Bewohner über einen Zeitraum von insgesamt sechs Monaten, wie sie zu ihrem Leben am Rande der Gesellschaft gekommen sind.

Auf diese Weise erleben die Zuschauer hautnah und authentisch, mit welchen Lebensumständen die Kalköfler täglich zu kämpfen haben – Umstände, die vielen von uns fremd sind. Welche persönlichen und gesellschaftlichen Chancen bieten sich den Bewohnern des Asternwegs noch, die aufgrund ihres Wohnorts bereits stigmatisiert zu sein scheinen? Welche Hoffnungen und Träume haben sie? Und fühlt sich jemand für sie verantwortlich?