Die größten Popclans

Die größten Popclans
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Die größten Popclans

The Beach Boys „Good Vibrations“ (1966)

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Schon als Halbwüchsige hatten sie hingebungsvoll an ihren Gesangsharmonien gefeilt – bald darauf waren sie die größte Popband der USA: Die Brüder Carl, Dennis und Brian Wilson, Cousin Mike Love und Schulfreund Al Jardine landeten als Beach Boys ab 1961 Surf-Hits in Serie. Der größte von allen: „Good Vibrations“!

Jackson 5 „I Want You Back“ (1969)

Unter dem strengen Regiment von Papa Joseph Jackson waren Tito, Jermaine, Jackie, Marlon und Nesthäkchen Michael aus Gary, Indiana, in den späten Sechzigern zur Bühnenmacht geworden – fehlte noch der richtige Song: Mit „I Want You Back“ platze 1969 der Knoten, Jackson 5 wurden zu Megastars.

Black Sabbath „Paranoid“ (1970)

Sie sind die First Family des Metal: Die Osbournes wurden ab 2002 weltberühmt und zur erfolgreichsten Reality-TV-Serie des US-Senders MTV. Familienoberhaupt Ozzy begann seine Karriere 1970 in der englischen Arbeiterstadt Birmingham mit Black Sabbath und dem Hit „Paranoid“. 2013 gelang der Band ein triumphales Comeback.

Abba „Waterloo“ (1974)

Start einer Weltkarriere: Der Siegersong des „Grand Prix“-Wettbewerbs von 1974 verschaffte Abba den internationalen Durchbruch und machte das Quartett zu Stars. Unter dem Druck des Ruhms jedoch zerbrachen die Ehen von Björn & Agnetha und Benny & Anni-Frid. 1982 beendete die schwedische Gruppe auch ihre musikalische Zusammenarbeit.

Bob Marley „No Woman No Cry“ (1974)

Das Vermächtnis des 1981 verstorbenen Jamaikaners Bob Marley: Er hat den Reggae weltweit populär gemacht – und er hinterließ neben seiner singenden Ehefrau Rita jede Menge Kinder, von denen ein halbes Dutzend (!) inzwischen erfolgreich Musik macht. Die bekanntesten von ihnen: Ziggy, Damian und Julian Marley.

Nina Hagen „TV Glotzer“ (1977)

Ihre Mutter Eva-Maria ist eine berühmte Schauspielerin, Stiefvater Wolf Biermann ein erfolgreicher Liedermacher, und Tochter Cosma Shiva hat sich inzwischen ebenfalls als Schauspielerin einen Namen gemacht. Die berühmtestes Vertreterin des Hagen-Clans ist jedoch Nina herself: Godmother of Punk und schillernde Ausnahmemusikerin.

Bee Gees „Stayin Alive“ (1977)

Barry, Robin & Maurice Gibb wurden zum erfolgreichsten Brüder-Clan des Pop: 1967 starteten sie mit Songs wie „Massachusetts“, ab 1976 wurden sie mit Welthits wie „Staying Alive“ zu musikalischen Ziehvätern der Discowelle und Symbolfiguren des weltweit grassierenden „Saturday Night Fever“.

Tina Turner „What’s Love Got To Do With It“ (1984)

Bevor Tina Turner in den 1980er Jahren mit Soloalben und Hits wie „What’s Love Got To Do With It“ zum Weltstar wurde, unterhielt sie mit Ehemann Ike Turner einen der erfolgreichsten Familienbetriebe der Musikbranche. Größter Hit von Ike & Tina Turner: „Nutbush City Limits“ aus dem Jahr 1973.

Eric Clapton „Tears in Heaven“ (1992)

Schicksalsschlag für Rocklegende Eric Clapton: Am 20. März 1991 stürzte sein vierjähriger Sohn Conor aus dem Fenster im 53. Stock eines New Yorker Wolkenkratzers. Der Gitarrist verwandelte seine Trauer in Musik und schrieb mit „Tears In Heaven“ eine seiner bewegendsten Balladen.

Youssou N‘Dour & Neneh Cherry „7 Seconds“ (1994)

Die 1964 im schwedischen Stockholm geborene Neneh Cherry ist die Stieftochter des Jazztrompeters Don Cherry, ebenfalls zur Familie gehören Halbbruder Eagle-Eye Cherry und Stiefschwester Titiyo. Ihren größten Hit landete Neneh 1994 mit „7 Seconds“ im Duett mit dem afrikanischen Sänger Youssou N’Dour.

Oasis „Wonderwall“ (1995)

Sie gehören zu den erfolgreichsten Brüderpaaren des Rock: Noel und Liam Gallagher aus dem englischen Manchester. Mit ihrer Band Oasis wurden sie Mitte der neunziger Jahre zum Aushängeschild des Britpop – und ebenso berühmt für ihre Skandale. Seit 2009 gehen die streitbaren Brüder getrennte Wege.

The White Stripes „Seven Nation Army“ (2003)

Sie gaben sich gerne als Geschwister aus, tatsächlich aber waren sie ein Ehepaar: Der Gitarrist und Sänger Jack White und die Drummerin Meg White schafften als The White Stripes Außergewöhnliches – mit „Seven Nation Army“ schufen sie im Jahr 2003 einen Gitarrenriff, der sich in den folgenden Jahren als fußballstadiontauglich erwies!

Tokio Hotel „Durch den Monsun“ (2005)

Sie waren die Popsensation des Jahres 2005 und machten sogar international Furore: Die beiden Teenager-Brüder Tom und Bill Kaulitz aus Magdeburg plus ihre Mitstreiter Georg Listing und Gustav Schäfer landeten mit „Durch den Monsum“ einen Megahit. Ein Blitzstart, an den Tokio Hotel jedoch nicht mehr anknüpfen konnten.

Die schönsten Liebeslieder

The Beatles „All You Need Is Love“ (1967)

Das universelle Liebeslied schlechthin – love is all you need: Komponiert für die erste weltweit per Satellit übertragene TV-Show am 25. Juni 1967 und dort auch uraufgeführt, wurde „All You Need Is Love“ zu einem der größten Beatles-Hits überhaupt und zur amtlichen Hippie-Hymne des Summer of Love.

David Bowie „Heroes“ (1977)

Zwei Liebende, die sich im Schatten der Berliner Mauer küssen – sie waren die Inspiration für diesen Song, der zu Bowies berühmtesten gehört. Jahre später behauptete Produzent Tony Visconti, dass er selbst dieses Bild lieferte, als er die Sängerin Antonia Maaß vor dem Hansa Studio, wo er mit Bowie arbeitete, küsste. Sie selbst streitet das ab.

Karat „Über sieben Brücken musst Du gehen“ (1978)

Das bekannteste Lied der DDR-Band Karat wurde 1976 für einen TV-Film geschrieben, der von der schwierigen Liebe zwischen einer Deutschen und einem Polen erzählt. Schnell wurde die Ballade zum Kultsong. Peter Maffay nahm 1980 eine neue Version auf und landete damit einen seiner größten Hits.

The Police „Roxanne“ (1979)

Den Namen Roxanne entlieh Sting aus dem Theaterstück „Cyrano de Bergerac“. Auf die Geschichte eines Freiers, der sich in eine Prostituierte verliebt, kam er bei einem Spaziergang durch das Pariser Rotlichtviertel. Der 1977 geschriebene Song wurde in der Interpretation der englischen New-Wave-Band The Police zum Klassiker.

Culture Club „Do You Really Want To Hurt Me“ (1982)

Ein bitteres Lied über enttäuschte Liebe, das Boy George, wie er später einem Journalisten verriet, für seinen damaligen Lover, den Culture-Club-Drummer Jon Moss, geschrieben hatte. Dennoch brachte ihm der Song Glück: Er bescherte der Band im Jahr 1983 den internationalen Durchbruch und wurde zu ihrem größten Hit.

Silly „Bataillon d’Amour“ (1986)

Der Song erzählte die unter die Haut gehenden Geschichte zweier Kinder, die die Liebe entdecken – mit „Bataillon d’Amour“ gelang Silly und ihrer legendäre Sängerin Tamara Danz (1952-1996) einer ihrer eindrucksvollsten Erfolge. Bis heute gehört das Lied aus dem Jahr 1986 zu den Kultklassikern des DDR-Rock.

Bill Medley & Jennifer Warnes „I’ve Had The Time Of My Life“ (1987)

„Dirty Dancing“ ist einer der schönsten Liebesfilme der Achtziger. Sein Erfolg an der Kinokasse geht allerdings zu einem beträchtlichen Teil auch auf diesen Song zurück: „I’ve Had The Time Of My Life“, gesungen von Jennifer Warnes und Bill Medley, gehört zu den bewegendsten Lovesongs der Dekade!

Die Ärzte „Westerland“ (1988)

Auch wenn die Insel und ihre Hauptstadt in dem Lied eher auf lustig-ironische Art gefeiert wird: Die Sylt-Hymne „Westerland“ wurde zum Hit-Höhepunkt der „ersten“ Karriere der Ärzte. Am 9. Juli 1988 spielte die Berliner Band anlässlich ihrer vorläufigen Auflösung ein sagenumwobenes Abschiedskonzert – natürlich in „Westerland“.

Metallica „Nothing Else Matters“ (1992)

Harte Jungs mit weichem Kern: Metallica landeten 1991 mit der Monsterballade „Nothing Else Matters“ nicht nur ihren größten Single-Erfolg, sie lieferten auch einen der seitdem beliebtesten Hochzeitssongs. Während der Aufnahmen des dazugehörigen „Black Albums“ gingen allerdings in der Band drei Ehen kaputt...

Celine Dion „My Heart Will Go On“ (1996)

Der größte Hit für die kanadische Sängerin Celine Dion und überhaupt eine der erfolgreichsten Balladen aller Zeiten: Im Hollywood-Blockbuster „Titanic“ setzte „My Heart Will Go On“ der großen Liebe zwischen den Filmhelden Jack (Leonardo DiCaprio) und Rose (Kate Winslet) ein pompöses Denkmal.

Robbie Williams „Angels“ (1997)

Der Song war eine Hommage an Robbies Onkel und Tante, die beide bereits verstorben waren. Und er rettete Williams’ Karriere. Nach drei Flop-Singles glaubte niemand mehr an den Erfolg des Ex-Take-That-Mitglieds. Erst mit der vierten Single platzte der Knoten: „Angels“ wurde Robbies bis heute größter Hit.

Kylie Minogue „Can’t Get You Out Of My Head“ (2001)

„Na na na – na na nanana“ – ein Ohrwurm, wie er hartnäckiger nicht sein könnte: Für die australische Kultsängerin Kylie Minogue, die ihre Karriere bereits 1986 gestartet hatte, brachte „Can’t Get You Out Of My Head“ 2001 nach Jahren der Experimente ein triumphales Comeback. Kylie war wieder da und blieb.

Beyoncé „Crazy in Love“ (2003)

Ein Liebeslied, das seine Entsprechung im wirklichen Leben fand: Beyoncé Knowles, Ex-Sängerin von Destiny’s Child, war während der Aufnahmen zu ihrem Soloalbum „Dangerously In Love“ frisch verliebt in den New Yorker Rapper Jay-Z, der für die Single „Crazy in Love“ einen Rap beisteuerte. Die beiden heirateten 2008 und haben Inzwischen eine Tochter.