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Die Höhle der Löwen 2016: "intueat" will Diäten den Kampf ansagen

Endlich schlank ohne zu hungern?

Mit "intueat" wollen die Gründer Mareike Awe (23) und Marc Reinbach (24) Diäten den Kampf ansagen. Statt einem strengen Ernährungsplan zu folgen, soll man hier einfach essen, worauf man Lust hat. Als Anleitung und Motivation haben die beiden ein 12-wöchiges Programm entwickelt. Um nun weiter wachsen zu können, wünschen sich die Medizinstudenten 150.000 Euro von den Investoren und bieten dafür zehn Prozent ihres Unternehmens. Lassen sich die "Löwen" Ralf Dümmel, Frank Thelen, Judith Williams, Jochen Schweizer und Carsten Maschmeyer davon überzeugen?

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"Deutschland ist zu dick!"

Mit ihrem Onlineprogramm "intueat" wollen die promovierenden Medizinstudenten Mareike Awe (23) und Marc Reinbach (24) aus Düsseldorf den Diäten den Kampf ansagen: "So hart es klingt: Deutschland ist zu dick! Jeder zweite Deutsche ist übergewichtig und über 90 Prozent aller Diäten funktionieren nicht. Diäten arbeiten mit Regeln und Verboten gegen unseren Körper”, erklärt Marc Reinbach. "Intueat" ist, so die Gründer, genau das Gegenteil. "Intuitive Esser essen genau dann wenn sie hungrig sind, genießen das worauf sie Appetit haben und sie hören auf, wenn sie satt sind”, erklärt Mareike Awa. Um dieses neue Bewusstsein wieder zu schaffen, bieten die beiden Gründer auf ihrer Homepage ein 12-wöchiges Programm an. Ob die "Löwen" hier zubeißen, sehen Sie am Dienstag, den 20. September 2016, um 20:15 Uhr bei VOX.

Diese Gründer wagen sich am 20. September 2016 ebenfalls in "Die Höhle der Löwen"

Brad Brat: Marvin Kruse
Marvin Kruse stellt in "Die Höhle der Löwen" sein Produkt "Brad Brat" vor © Brad Brat, VOX

Brad Brat:
Er ist wieder da: Marvin Kruse aus Ganderkesee. Im vergangenen Jahr präsentierte er mit "Pfotenheld” einen Onlineshop für Katzen- und Hundebesitzer, in dem alle Produkte null Euro kosteten. Das Konzept fiel bei den Investoren durch. Nun hat er ein neues Produkt im Gepäck: Die Bratwurst "Brad Brat". 750 Gramm wiegt die Wurst, wird in Scheiben geschnitten und muss so nur noch von zwei Seiten gegrillt werden. Mittlerweile gibt es Marvins "Brads" in den Geschmacksrichtungen Feta-Olive, Tomate-Mozzarella oder Chili, die auch perfekt ins Brötchen passen. Um seine bereits eingegangenen Bestellungen zu finanzieren und eine neue Abfüllmaschine zu kaufen, benötigt er 150.000 Euro und würde dafür zehn Prozent seiner Firmenanteile abgeben.


Papa Türk:
Zu einem leckeren Döner Kebab gehören auch eine Knoblauchsauce und viel Zwiebeln. Das bedeutet: Mundgeruch-Alarm! Die Gründer Roman Will (30) und Jan Plewinski (30) aus Bremen wollen jetzt Abhilfe schaffen. "Papa Türk ist das erste Erfrischungsgetränk, das den wunderschönen Zusatznutzen hat, Atem- und Essensgerüche zu neutralisieren”, erklärt Roman Will das Produkt. Die Wirkung der "Papa Türk"-Getränke kommt vom grünen Blattfarbstoff Chlorophyll. Mittlerweile haben die Gründer drei verschiedene Sorten im Angebot und sind regional in Dönerläden und Supermärkten erhältlich. Nun steht aber der geruchsfeste Beweis an: Dafür haben sowohl Jan als auch Roman im Beisein von Moderator Amiaz Habtu vorab einen Döner mit entsprechend viel Knoblauch und Zwiebeln gegessen - doch nur einer trank anschließend Papa Türk. "Löwe" Ralf Dümmel wagt sich an den Geruchstest. Werden sie den bestehen? 


LaLatz:
Die vierfache Mutter Eva Schrader stellt den Investoren in "Die Höhle der Löwen" den "Lalatz" vor: Ein extra langes Lätzchen, das gleichzeitig als Tischset dient. So sollen Tisch und Kinderkleidung beim Essen sauber bleiben. Die 42-Jährige investierte ihr eigenes Geld in die ersten Produktionen. Einige hundert Lätzchen wurden schon verkauft, aber um ihre Erfindung in die Läden zu bringen, braucht die Gründerin einen strategischen Partner und natürlich eine kräftige Finanzspritze. Ihr Vorschlag an die "Löwen": 100.000 Euro für zehn Prozent Firmenanteile.


Glasello:
125.000 Euro wünschen sich José Luis Llorens Garcia (42) und Stevan Sokola (49). Im Gegenzug sind die beiden bereit, 15 Prozent der Anteile an ihrer GmbH abzugeben. Das Produkt, das die beiden vorstellen, heißt "Glasello". Dabei handelt es sich um einen mobilen Reinigungs- und Desinfektionsstick, speziell für die Ränder von Trinkgläsern, Getränkedosen und Essbesteck. Eineinhalb Jahre Entwicklungsarbeit stecken in der kleinen Erfindung, mit der José und Stevan Viren und Bakterien den Kampf ansagen wollen.


gloryfy:
​Eine Sonnenbrille geht schnell mal in die Brüche: Man setzt sich drauf, lässt sie fallen oder sie geht beim Sport kaputt. Mit den "gloryfy unbreakable" Brillen soll das nicht mehr passieren. Hergestellt aus einem besonders flexiblen Kunststoff können nicht nur das Gestell, sondern auch die Gläser mit immenser Kraft verbogen werden. Ohne dass sie dabei kaputt gehen springen sie in die ursprüngliche Form zurück bzw. die rausgesprungenen Bügel werden einfach wieder eingeklickt. Für die Entwicklung von "gloryfy" hat Christoph Egger extra ein Labor aufgebaut und Techniker sowie Designer beauftragt. In Österreich sind die Brillen schon Kult, jetzt will der Gründer den deutschen Markt erobern. Um das realisieren zu können, benötigt Christoph sowohl einen strategischen Partner als auch 500.000 Euro. Im Gegenzug bietet er fünf Prozent seiner Firmenanteile an.