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Die Höhle der Löwen 2016: Jochen Schweizer setzt auf "Casino4Home"

Ein Spiel mit den "Löwen"

Im Staffelfinale 2016 zeigen drei schick gekleidete junge Männer, wie man mit "Löwen" spielt. Was in der Wildnis tödlich enden könnte, bedeutet bei "Die Höhle der Löwen" die Chance auf einen Deal. Genau das haben die Brüder Jorin und Nikias Karner gemeinsam mit ihrem Freund Andy Sanders vor. Die drei haben ein ganz klares Ziel: Sie wollen die Welt mit ihrem Casino-Spaß für Zuhause erobern. Mit ihrer Idee, Las-Vegas-Flair fürs Wohnzimmer anzubieten, wollen sie Carsten Maschmeyer, Judith Williams, Ralf Dümmel, Frank Thelen und Jochen Schweizer zum Zocken verführen.

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"Casino4Home" macht das Wohnzimmer zum Las Vegas Strip

Schon als Jugendliche waren Jorin, Nikias und Andy begeisterte Pokerspieler. In ihrer Heimatstadt gründeten sie sogar eine eigene Liga. Ihre große Leidenschaft für das Spielen wollen sie nun zu ihrem Beruf machen. Dazu gründeten sie "Casino4Home". Ihre Idee ist es, mit mobilen Casinos die Wohnzimmer spielfreudiger Kunden in ein Zockerparadies a la Las Vegas zu verwandeln. Damit die Spielabende zu einem unvergesslichen Erlebnis werden, stellen sie das gesamte Equipment sowie professionelles Personal.

Egal ob beim Poker, Roulette oder Blackjack – gespielt wird bei "Casino4Home" nie mit echtem Geldeinsatz. Das soll bei der Höhle der Löwen anders sein. Damit es für die drei Freunde nicht bald "Rien ne vas plus" heißt, benötigen sie 50.000 Euro und das Know-how der Löwen. Jorin, Nikias und Andy wollen ihren Kundenkreis erweitern und endlich voll durchstarten. Für eine Unterstützung bieten sie den "Löwen" 10 Prozent ihres Unternehmens an.

Jochen Schweizer: "Ihr seid in einer Situation, in der ich vor 25 Jahren war."

Vier der Löwen sehen in "Casino4Home" keinen Business-Case. Frank Thelen vermutet kritisch: "Das was ihr da habt, ist ein Hobby. Aber es ist kein Unternehmen" Anders sieht es jedoch bei Jochen Schweizer aus. Der erfolgreiche Geschäftsmann kann sich in die Gründer hineinversetzen: "Ihr seid in einer Situation, in der ich vor 25 Jahren war. Da hab ich nämlich genau das gemacht, was ihr jetzt macht. Nur mit einem anderen Instrument, dem Bungeejump. Und da hätte auch keiner gedacht, was mal daraus wird."

Auch wenn Jochen Schweizer weiß, dass der Weg weit sein wird, wäre der Unternehmer bereit das Trio zu unterstützen. Dazu stellt er jedoch einige Bedingungen. Damit "Casino4Home" erfolgreich werden kann, müssen die drei Freunde voll einsteigen und eine Firma gründen. Für seine Expertise und die finanzielle Unterstützung fordert Schweizer 25,1 Prozent Firmenanteil. Außerdem möchte er, dass der Gewinn erst am Jahresende ausgeschüttet wird. Damit liegen seine Bedingungen weit von den ursprünglichen Vorstellungen der Gründer entfernt. Doch Jorin, Nikias und Andy sind sich einig: Sie wollen den Weg mit Jochen gehen und nehmen den Deal an.