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Die Höhle der Löwen 2016: Ralf Dümmel hat ein offenes Ohr für "earebel"

Wird "earebel" zum Business-Ohrenschmaus?

Man hat es nicht leicht als Musik-Aficionado und Fitnessjunkie. Denn wer in kälteren Jahreszeiten gern warme Ohren, aber gleichzeitig auch Musik in selbigen hat, steht vor einem Problem. Denn Mütze und Kopfhörer lassen sich oft nur umständlich kombinieren. Das haben auch Dietmar "Didi" Hirsch und Manuel Reisacher erkannt und hoffen, dass ihre pfiffige Idee bei "Die Höhle der Löwen" nicht auf taube Ohren trifft. Mit ihrer Mützen-Kopfhörer-Kombi "earebel" will das Duo Carsten Maschmeyer, Judith Williams, Ralf Dümmel, Frank Thelen und Jochen Schweizer einen wahren Business-Ohrenschmaus bereiten.

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Bei "earebel" hört Ralf Dümmel ganz genau hin

Vor versammelter Löwenmannschaft erklären Dietmar und Manuel, was sie da für Musikfreunde und Outdoor-Sportler im Gepäck haben. Und die Löwen sind ganz Ohr: "'earebel' braucht jeder, der aktiv ist und dabei gerne Musik hört. Ich denke, jeder kennt das: In-Ear-Kopfhörer fallen sehr leicht raus, drücken und schmerzen, vor allem, wenn man eine Mütze auf den Ohren hat. Warum nicht Mützen und Stirnbänder selbst mit Kopfhörern ausstatten? Da meine Mutter strickt, baten wir sie um Rat. Und haben die Lösung entwickelt, die Kopfhörer über ein eingestricktes Loch in die Mütze zu integrieren."

Kurzerhand wird "Die Höhle der Löwen" zur Höhle der Mützen und die Investoren probieren "earebel" selbst aus. Währenddessen preisen die Gründer ihr Produkt an: "Das ist ein offenes System, die Kopfhörer liegen auf. Man kann also Umweltgeräusche noch wahrnehmen." Um das System weiterzuentwickeln, brauchen die Musik-Sportler jedoch noch etwas Moneten. Ist die Idee Musik in Löwen-Ohren? Carsten Maschmeyer ist schon mal raus, er hält sich nicht für den passenden Löwen für den Deal. Ähnlich geht's Judith Williams: "Es erscheint mir nicht hochwertig genug. Die Mütze ist toll, einen Strickkurs würde ich bei ihrer Mutter buchen. Aber es ist für mich kein Investment." Und Frank Thelen? Der wünscht den Mützenmännern zwar Hals- und Beinbruch, fürchtet allerdings vor allem 'nen Kabelbruch: "Der Kabelbruch ist vorprogrammiert. Das ist nicht sauber designt." Das sehen Dietmar und Manuel anders, sie haben andere Erfahrungen gemacht. Franks Produkt ist "earebel" trotzdem nicht, deswegen steigt er aus. Genau wie Jochen Schweizer, so dass Dietmar und Manuel nur noch eine Chance haben. Hat Ralf Dümmel ein offenes Ohr für den Strick-Sound?

"Wenn ich reise, sehe ich Unmengen an Menschen mit Kopfhörern. Wenn ich draußen bin, sehe ich Leute mit Mützen. Die Kombination finde ich toll. Ich würde Ihnen 125.000 Euro zahlen, aber ich bräuchte 30 Prozent, weil ein großer Teil der Arbeit bei uns hängt. Ich könnte Ihnen garantieren, dass wir eine gute Qualität finden und eine Platzierung in Geschäftsketten finden", gibt der Löwe optimistisch sein Okay. Trotzdem müssen Dietmar und Manuel das noch unter vier Augen klären. Schnell ist klar: Die Macher von "Earebel" werden bei diesem verlockenden Deal nicht zu Rebellen, sondern nehmen an.