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Die Höhle der Löwen 2016: Riesen-Überraschung am Ende eines fast missglückten Pitches

Frank Thelen: "Was du sagst, ist Blödsinn!"

Tobias Riedle erntet für seinen Pitch in "Die Höhle der Löwen" harte Kritik von den Investoren. Judith Williams, Jochen Schweizer, Ralf Dümmel, Frank Thelen und Carsten Maschmeyer sind alles andere als begeistert. Doch am Ende wendet sich das Blatt.

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Die Höhle der Löwen: "FindPenguins"
Was sagt "Löwe" Jochen Schweizer zum Pitch von "FindPenguins"? © VOX / Bernd-Michael Maurer, Find Penguins

Der 33-jährige Gründer Tobias Riedle (33) ist ein richtiger Globetrotter, und so entstand die Idee für seine Reise-Website "FindPenguins”. Hier bietet er einen Weg an, individuelle Reiseerlebnisse und Erfahrungen festzuhalten und mit anderen zu teilen. Die sogenannten "Footprints", die der User an beliebigen Orten auf einer Karte setzen kann, beinhalten kurze Geschichten sowie Fotos. Durch den Netzwerk-Kontext lassen sich mit "FindPenguins" die Reisen der Freunde und Familienmitglieder einfacher denn je miterleben. Geld hat der gelernte Programmierer mit seinem Start-up noch nicht verdient. Jetzt hofft er auf eine Investition in Höhe von 200.000 Euro und bietet dafür 15 Prozent Firmenanteile. Mit seinem Pitch geht er zunächst hoffnungslos unter: Als er behauptet, es gäbe bisher kein großes Unternehmen, dass seine Idee schon anbietet, schaltet sich Frank Thelen ein. "Das was du sagst, ist wirklich Blödsinn", erklärt der "Löwe". "Es gibt ganz viele Services, die exakt das versuchen!" Auch Carsten Maschmeyer ist alles andere als begeistert und bescheinigt Tobias eine "Halluzination". Frank Thelen legt nochmal nach: "Du siehst nicht, dass du nichts geschaffen hast!" lautet sein verheerendes Urteil. Letztendlich steigen alle Investoren aus, bis auf einen: Jochen Schweizer ist noch im Rennen.

Jochen Schweizer sorgt für eine überraschende Wende

"Auf mich wirken Sie verpeilt, aber sympathisch", lautet zunächst das Urteil von "Löwe" Jochen Schweizer. Vor allem gefällt ihm, wie Tobias kämpft. Und so macht er tatsächlich ein Angebot für die gewünschten 200.000 Euro: "Ich reiche Ihnen die Hand auf Augenhöhe, Fifty-Fifty, Sie bekommen in meiner Unternehmensgruppe ein Büro, Sie bekommen Zugang zu allen meinen Leistungsträgern, Sie bekommen Zugang zu 50 Programmierern, Sie bekommen Zugang zu meinen Onlinemarketing-Spezialisten, und wir binden Ihre Marke in unsere Webseite ein." Dann erläutert er dem sprachlosen Tobias Punkt für Punkt, wie er sich die Zusammenarbeit konkret vorstellt. Geht Tobias darauf ein? Nach einer kurzen Rücksprache mit seiner Freundin ist klar: Dieses Angebot kann er auf keinen Fall ausschlagen. Und so kommt es nach den herben Rückschlägen im Pitch am Ende doch noch zu einem Mega-Deal mit Jochen Schweizer.