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Die Höhle der Löwen: Das Eis von "Woop Woop" begeistert alle – aber der Deal scheitert

Diese Eisbombe haut die "Löwen" um
Diese Eisbombe haut die "Löwen" um "Woop Woop"-Deal scheitert an 5 Prozent 00:13:32
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Der Deal mit Lencke Steiner scheitert an nur 5 Prozent

Boris König und Phillipp Niegisch wollen bei "Die Höhle der Löwen" alle mit ihrer spektakulären Eiszubereitung beeindrucken. Dazu beginnen sie ihre Präsentation mit einem riesigen Knall-Effekt und schaffen es tatsächlich, dass die Löwen große Augen machen. Als es dann klar wird, dass es um Eiscreme geht, haben sie vor allem bei Lencike Steiner schon fast gewonnen. Aber letztlich können sich beide Seiten dann ganz knapp nicht auf einen Deal einigen und das Investment ist geplatzt.

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Die Höhle der Löwen: Woop Woop-Eiscreme
Boris König und Phillipp Niegisch präsentieren wirkungsvoll ihren Pitch © Woop Woop

Der Anspruch, mit dem Boris König und Phillipp Niegisch bei "Die Höhle der Löwen" antreten, ist alles andere als bescheiden: "Unsere Mission ist es, das beste Eis aller Zeiten herzustellen!" kündigen sie an. Für die Herstellung vor Ort in ihrem Food-Truck verwenden sie flüssigen Stickstoff bei minus 196 Grad und ausschließlich frische Zutaten. Dorthin laden sie Lencke Steiner und Frank Thelen zu einer Vorführung ein, um sie von ihrer Geschäftsidee zu überzeugen. Vom Ergebnis ist Lencke Steiner begeistert: "Eine Geschmacksexplosion! Ich habe noch nie ein Eis gegessen, das so gut nach Haselnuss und frischen Himbeeren schmeckt. Superlecker."

Judith Williams hingegen ist skeptisch: "Ich habe als Ferienjob mal in einer Eisdiele gearbeitet, die Herstellung dauert viel zu lange. Wenn da 20 Leute in der Schlange stehen - die warten doch nicht so lange!" 50.000 Euro Kapital benötigen die "Woop Woop"-Gründer und bieten dafür 10 Prozent ihres Unternehmens.

Lencke Steiner hat schon immer von einer Eisbude geträumt

Frank Thelen will bei "Die Höhle der Löwen" wissen, wie Boris König und Phillipp Niegisch auf die Idee gekommen sind, Eis mit flüssigem Stickstoff zu machen. Sie erklären, dass sie aus der Physik kommen und dort mit dem Stoff zu tun hatten. Dann entstand die Idee, daraus ein Geschäft zu machen. Jochen Schweizer lobt die Idee, erkennt auch den "Eventcharakter", allerdings kann er sich persönlich mit dem Produkt nicht identifizieren. Da er selbst eine zuckerarme Ernährung lebt und propagiert, kann er nun nicht in eine zuckerreiche Süßspeise investieren. Somit steigt er leider aus.

Frank Thelen hat vor allem ein Problem mit der Idee, dass Boris König und Phillipp Niegisch einen Franchise-Ansatz verfolgen. Deshalb steigt auch er aus. Auch Vural Öger findet zwar den Geschmack toll, sieht sich selbst aber nicht in dem Investment und räumt das Feld. Weil auch Judith Williams ausgestiegen ist, bleibt nur Lencke Steiner übrig und die gibt zunächst zu, dass sie schon als Kind davon geträumt hat, eine eigene Eisbude zu haben. Sie gesteht, dass die beiden Unternehmer bei ihr "ein Bisschen einen Nerv getroffen haben."

Und tatsächlich: Lencke Steiner macht Boris König und Phillipp Niegisch ein Angebot. Sie bietet die 50.000 Euro, will aber dafür 51 Prozent des Unternehmens haben. Ohne zu zögern schlagen Boris König und Phillipp Niegisch das Angebot aus und sagen, dass sie das "unter keinen Umständen annehmen können." Sie wollen als "absoluten Deckel" 20 Prozent abgeben. Am Ende hätte Lencke Steiner für 25,2 Prozent zugeschlagen, aber zum Deal fehlten eben letztlich nur eben diese fünf Prozent.