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Die Höhle der Löwen: "GreenLab"-Gründer Daniel pokert hoch

Haben die "Löwen" Appetit auf "Blümchenfutter"?
Haben die "Löwen" Appetit auf "Blümchenfutter"? "GreenLab"-Gründer Daniel pokert am Ende hoch 00:15:25
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Haben die "Löwen" Appetit auf "Blümchenfutter"?

Daniel Kania präsentiert in "Die Höhle der Löwen" das Produkt "GreenLab" - einen Bio-Dünger, der ohne tierische Fäkalien auskommt. Dabei werden Abfallstoffe aus der Lebensmittelindustrie verwertet, vor allem nährstoffreiche Kakaosamenschalen aus kontrolliert biologischem Anbau.

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Die Höhle der Löwen: "GreenLab"
"GreenLab"-Gründer Daniel akzeptiert das erste Angebot in "Die Höhle der Löwen" nicht! © Pitch: GreenLab, VOX/Bernd-Michael Maurer

Eigentlich kümmert sich der 31-Jährige um den Vertrieb und die Finanzen von "GreenLab". Beim Pitch muss er aber auf alle Fragen eine Antwort haben, denn seine Mitgründerinnen könne nicht dabei sein - zu viel Arbeit auf Grund der Auftragslage.

Frank Thelen findet die Idee brillant. Mit "Blümchenfutter” haben die Unternehmer bereits einen Flüssigdünger und mit "Pimp my Gärtchen” einen Feststoffdünger auf dem Markt. Auch Judith Williams ist begeistert: "Was sehr angenehm an dem Produkt ist, dass es nicht stinkt. Es hat wirklich einen angenehmen Geruch, wie ein Schokoladenprodukt.” Doch nicht nur Dünger bieten die Berliner an, sie haben auch noch pflanzbares Geschenkpapier mit eingearbeiteten Pflanzensamen sowie eigene Shirts. Jetzt braucht "GreenLab" Kapital für die Anschaffung von Produktionsmaschinen. Daniel kämpft um 110.000 Euro von den "Löwen", dafür würde das Unternehmen zehn Prozent ihrer Firmenanteile abgeben.

Daniel lehnt das erste Angebot der "Löwen" ab

Frank Thelen hakt nun genauer nach: "Führ mich mal durch deine Planzahlen 2015, 2016, 2017. Mich würde mal interessieren, wo wollt ihr hin?" Heraus kommt, dass das Unternehmen erst 2017 mit Gewinn rechnet. "Ein bescheidener Plan", meint Jochen Schweizer. Frank Thelen stellt fest, dass das Wachstum für ihn so nicht passt und steigt aus. Auch Judith Williams findet den Bio-Markt zu schwierig, sie sieht für sich kein Investment und steigt ebenfalls aus. Lencke Steiner sagt auch "leider nein - ich bin raus!". Fehlen noch Vural Öger und Jochen Schweizer. Die beiden kommen zu einem Entschluss und einem gemeinsamen Angebot: 26 Prozent des Unternehmens für 110.000 Euro, aber einen Euro pro verkauftem Artikel möchten sie zurück, bis die 110.000 Euro wieder zurückgeflossen sind.

Nach einer Rücksprache mit seinen Partnerinnen kommt Daniel mit einem Gegenangebot zurück - was bei den "Löwen" erstmal für lange Gesichter sorgt. Der vorgeschlagene Deal: 110.000 Euro für 26 Prozent der Firma, aber nur 50 Cent pro verkaufter Packung soll an die Investoren zurück gehen, da der Durchschnittsumsatz nicht hoch genug ist. Geht er mit seinem Gegenangebot zu weit und verspielt alles?

Jochen Schweizer äußert sich als Erstes: "Okay, unter der Voraussetzung, dass die vollen 110.000 Euro zurück fließen, würden wir uns auf die 50 Cent einlassen, für den Handelsvertrieb, und für den unmittelbaren Vertrieb über die Webseite sind wir bei einem Euro. Das würden wir machen." Vural nickt zustimmend. Daniel stimmt sofort zu: "Super, wunderbar. Dann haben wir einen Deal!"