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Die Höhle der Löwen: Knick 'n' Clean-Erfinder Helrik Bobke ist nicht verhandlungsbereit

Die Löwen sind verägert

Erfinder Helrik Bobke möchte mit seinem Kühlschrank-Hygienestab "Knick 'n' Clean" in der "Höhle der Löwen" überzeugen, doch die Verhandlungen gestalten sich schwierig. Mit seinem Deal: 50.000 Euro für 10 Prozent Umsatzbeteiligung, haben die Löwen ihre Schwierigkeiten. Wird der Erfinder sich dennoch durchsetzen können?

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Mit einem Hygienestab für den Kühlschrank möchte Helrik Bobke gegen Schimmel und Gerüche im Kühlschrank ankämpfen und hat für sein Produkt "Knick 'n' Clean" sowohl ein Patent, als auch einige Auszeichnungen bekommen. Doch der gelernte Wirtschaftsingenieur pokert in den Verhandlungen hoch, denn bei seinem Deal hätten die Löwen keinerlei Mitspracherecht in der Firma: "Ich denke mit meiner Erfindung sollten die Löwen bei dem Potential was es hat, auch eine Umsatzbeteiligung akzeptieren", so der 46-Jährige.

Und auch während der Präsentation läuft nicht alles rund, denn die Halterung des Stäbchens löst sich plötzlich, was den Löwen unangenehm auffällt: "Die Halterung scheint ja gut zu funktionieren", merkt Jochen Schweizer an. Der Erfinder versucht sich zu rechtfertigen: "Man müsste sie eigentlich anfeuchten, aber ich möchte das jetzt nicht anlecken." Doch auch dieses Argument kommt nicht gut an: "Könnte man ja auch mit einem Schwämchen machen. Ein Tipp für die nächste Präsentation", so Jochen Schweizer skeptisch.

Kein Investment für Knick 'n' Clean

Auch Vural Öger wird skeptisch und beschließt direkt auszusteigen: "Meine lieben Löwen, seid ihr damit einverstanden, dass ihr am Umsatz beteiligt werdet, ohne an der Firma beteiligt zu sein? Für mich wäre das nicht interessant. Dann steige ich aus", so der Unternehmer. Sein Kollege Jochen Schweizer schließt sich dem an: "Das ist für mich ein Ausschlusskriterium. Mit dem Angebot bin ich raus."

Allerdings sind Frank Thelen, Judith Williams und Lencke Wischhusen noch interessiert: "Wenn das was sie heute vortragen stimmt, und das Produkt geschützt ist, ist das ein ziemlicher Knaller. Ich suche so ein bisschen den Haken." Gemeinsam überlegen sich Judith Williams und Frank Thelen dem Erfinder von "Kick 'n' Clean" ein Angebot zu machen: "Herr Thelen und ich machen ihnen einen Vorschlag. 50.000 Euro und 20 Prozent Firmenanteile", schlägt Judith Williams vor.

Doch Helrik Bobke ist nicht davon abzubringen, dass niemand Firmenanteile an "Knick 'n' Clean" außer ihm besitzen soll und katapultiert sich damit ins Aus: "Wir werden miteinander nicht so gut klarkommen. Ich bin auch raus", entschließt sich Judith Williams. Und auch Frank Thelen ist verärgert über diese nicht vorhandene Verhandlungsbereitschaft: "Ich werde jetzt etwas ungeduldig. Ich bin raus." Somit muss der Erfinder leider ohne Investment nach Hause fahren und weiterhin versuchen auf dem Markt Erfolg zu haben.