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Die Höhle der Löwen: Mit "Bottoms Up Beer" wird das Bier mal ganz anders gezapft!

Bierzapfen mal anders: "Bottoms Up Beer"
Bierzapfen mal anders: "Bottoms Up Beer" Jochen Schweizer: "Das ist reine Magie" 00:12:59
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Jochen Schweizer: "Das ist reine Magie!"

Deutschland ist ein Bier-Land, aber auf Großveranstaltungen ist es meist schwierig, an ein vernünftig gezapftes Bier zu kommen. Das meint jedenfalls Unternehmer Jörg Blin (46). Aus den USA brachte er die Idee mit, Bier von unten durch den Becherboden zu zapfen Jetzt will er das Zapfsystem "Bottoms Up Beer" auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz etablieren. Darf er mit Vural Öger, Jochen Schweizer, Lencke Steiner, Frank Thelen oder Judith Williams auf einen Deal anstoßen?

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Die Höhle der Löwen: "Bottoms Up Beer"
Jörg stellt in "Die Höhle der Löwen" seine Zapfanlage "Bottoms Up Beer" vor © Pitch: Bottoms up Beer, VOX/Bernd-Michael Maurer

Die Vertriebsrechte für die Geräte und die Becher mit Magnetverschluss hält Jörg bereits, nun sollen die "Löwen" seinem Business mit einem Investment von 500.000 Euro auf die Sprünge helfen: Dafür bietet Jörg ihnen fünf Prozent Unternehmensanteile. Jörg präsentiert in der "Höhle der Löwen" sein System: Der Becher wird einfach auf die Zapfanlage gestellt, der Rest passiert ganz von selbst. Jochen Schweizer ist schwer beeindruckt: "Das ist reine Magie!"

Frank Thelen: "Das ist respektlos!"

Jetzt geht es an die Praxis: Jochen Schweizer und Lencke Steiner zapfen ein frisches Bier und prosten sich gut gelaunt zu. Judith Williams und Vural Öger testen das Ganze ebenfalls, allerdings mit Apfelschorle. Plötzlich gibt es eine Panne: "Ich hab mich komplett vollgesaut", ruft Lencke. Auch bei Judith Williams passiert ein Malheur: "Mein Becher hat Pipi auf mein KLeid gemacht!" Vielleicht ist der Magnet verrutscht? Oder hängen einfach noch übrige Tropfen vom Zapfen an? "Das System hat seine Tücken", stellt Jochen Schweizer fest.

Jetzt wollen die "Löwen " noch Zahlen hören. 30 Maschinen hat Jörg bisher verkauft und einen Umsatz von 100.000 Euro gemacht - ohne Werbung. Für das Jahr hat sich Jörg 2,5 Millionen Umsatz vorgenommen. Aber: "Es gibt noch keinen Businessplan", räumt er ein. Aber kann er tatsächlich in den Markt inklusive großer Sportstadien einsteigen?

Jochen Schweizer meint zwar: "Das kann klappen, aber ich glaub's nicht!" Er steigt als Erster aus. Frank Thelen kann mit Bier aus Plastikbechern nicht viel anfangen, außerdem bemängelt er den fehlenden Businessplan. "Das ist respektlos!" Damit steigt er aus, genauso wie Lencke Steiner, für die sich die Bewertungen nicht erschließen. Vural Öger und Judith Williams sind von den Zahlen des Unternehmens auch nicht überzeugt, sie halten die Forderung für zu hoch. Alle "Löwen" steigen letztendlich aus. Jörg Blin kann für Bottoms Up Beer" keinen Investor gewinnen.