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Die Höhler der Löwen: Die "Clever Shower" ist den Löwen zu eng

Die Duschlösung findet viel Respekt bei den Investoren.

Erfinder Michael Veith ist noch nervöser als die meisten anderen Kandidaten, die sich bei „Die Höhle der Löwen“ vor die potenziellen Investoren wagen. Er spricht nicht gerne vor Menschen, aber für den Erfolg seiner „Clever Shower“ will er über seinen Schatten springen. Für 150.000 Euro bietet er 15% der Anteile seiner Firma an, die einen neuartigen Duschvorhang vertreibt.

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Die Höhler der Löwen: Die "Clever Shower" ist den Löwen zu eng
© Clever Shower

Bereits seit 2010 arbeitet der 43 Jahre alte Michael Veith an einer Erfindung, die vielen Leuten das Leben erleichtern soll. In seine „Clever Shower“ hat er selbst bereits 40.000 Euro investiert und benötigt nun weiteres Kapital und Unterstützung im Vertrieb. Könnte sich der Unternehmer einen Geschäftspartner für sein Projekt aussuchen, würde seine Wahl auf Judith Williams fallen. Als Michael Veith seine Idee vor den Löwen präsentiert, nimmt die Nervosität jedoch Überhand: Während er vom Rundum-Spritzschutz seiner komfortablen Duschlösung erzählt, vergisst der ehemalige IT-Spezialist mehrfach seinen Text. Erst mit einem Blick auf seine Notizzettel und einer herzlichen Umarmung vom Löwen Frank Thelen läuft die Sache rund. Dann kann der Erfinder die entscheidenden Argumente vortragen: Mit der „Clever Shower“ verkalken die Fliesen und Armaturen nicht und auch in freistehenden Wannen lässt sich bequem duschen, ohne dass das Badezimmer überflutet.

Kein Löwe passt hundertprozentig zum tollen Produkt

Judith Williams fällt es besonders positiv auf, dass die „Clever Shower“ von Michael Veith ohne Bohren montiert wird. Vural Öger testet die Größe der „Clever Shower“ im Studio. Er findet das Produkt jedoch „zu eng zum Duschen“ und steigt aus dem Deal aus. Nachdem Michael Veith berichtet, dass er bereits 2.000 Exemplare des Duschvorhangs verkauft hat, gewinnt er den Respekt der Löwen: „Du bist ein sehr guter Unternehmer, weil du die Sache komplett fertig gestellt hast“, lobt Frank Thelen. Dennoch ist der Duschvorhang nicht das passende Produkt für den Investor. Auch Jochen Schweizer bringt zwar seinen „allergrößten Respekt“ zum Ausdruck, bevor er aus dem Deal ausstegt. Michael Veith ist nicht überrascht: Die „Clever Shower“ spricht vor allem Frauen an.

Mit dem Investment von 150.000 Euro möchte der Unternehmer mehr Produkt-Varianten herstellen und Leute einstellen, die ihn unterstützen. „Arbeitsplätze schaffen finde ich großartig“, freut sich Lenke Wischhusen. Trotzdem steigt sie aus dem Angebot aus, denn sie hält sich selbst nicht für die passende Geschäftspartnerin. Michael Veiths Wunsch-Investorin Judith Williams steigt als Letzte aus: „Ich bin leider nicht ihr Partner, trotzdem viel Glück!“ Alle Investoren wünschen Michael Veith alles Gute und loben seinen Engagement. So verlässt der Kandidat „Die Höhle der Löwen“ zwar ohne Deal, aber nicht entmutigt: „Ich bin weiterhin überzeugt und glaube an meine Erfindung.“