Ein Hund geht auf Reisen

Urlaub mit Hund
Welches Transportmittel bevorzugt Ihr Hund?

Mit Bello & Co. entspannt in den Urlaub

Wer mit seinem Hund in den Urlaub fahren möchte, sollte im Vorfeld einiges berücksichtigen, damit sich Herrchen und Hund auch wirklich entspannen können und Freude am Tapetenwechsel haben. Dazu gehört nicht nur die richtige Auswahl des Reiseziels, die Berücksichtigung der vorherrschenden klimatischen Verhältnisse, sondern auch die geeignete Wahl des Transportmittels. Auch sollten einige zusätzliche Dinge eingepackt werden, damit Hund und Mensch auf alle Situationen gut vorbereitet sind.

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Auto, Bahn, Flugzeug?

Im Auto fühlt sich Bello sicher

Mit dem Auto in den Urlaub zu fahren, ist für Herrchen und Hund die entspannteste Alternative, da die Flexibilität sehr hoch ist. Die Route kann selber gewählt und eventuell bestimmten Anforderungen angepasst werden. Auch Pausen können jederzeit für Abwechslung sorgen. Zudem können das Hundefutter und weitere Utensilien problemlos mitgenommen werden. Ein weiteres wichtiges Argument für eine Reise mit dem Auto ist, dass der Hund in der Regel schon mit dem Auto und dem Autofahren vertraut ist. Sollte das nicht der Fall sein, können Sie Ihren Hund leicht an das Autofahren gewöhnen, indem Sie während eines längeren Zeitraums vor dem Urlaub immer wieder Autofahrten mit dem Hund unternehmen. Eine Belohnung wie ein anschließender Spaziergang oder ein Leckerli lässt die Fahrt zu einem freudigen Ereignis werden.

Darauf sollten Sie achten:

Urlaub mit Hund
© AUTOIMPORT

• Mindestens zwei Stunden vor der Reise sollte der Hund nichts mehr fressen.

• Vor allem bei Autos ohne Klimaanlage sollte die Fahrt nicht unbedingt in der Mittagshitze stattfinden.

• Regelmäßige Pausen zum Wasserlassen und Trinken sind wichtig.

• Hunde haben sehr zugempfindliche Augen.

• Bei hohen Temperaturen heizt sich das Auto sehr schnell sehr stark auf. Lassen Sie Ihren Hund deswegen nicht lange alleine im parkenden Auto.

• Vor Antritt des Urlaubs sollten Sie überprüfen, ob Ihr Hund an Reiseübelkeit leidet. In dem Fall ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen, der eine Empfehlung aussprechen kann.

• Ein Brustgeschirr oder ein Hundesicherheitsgurt fixiert den Vierbeiner im Falle einer harten Bremsung. Eine Hundereisebox ist ähnlich wirksam und sorgt zudem für Geborgenheit.

• Wird der Hund auf der Ladefläche untergebracht, sollte diese vom Beifahrerraum durch ein Gitter oder Netz abgetrennt sein.

• Eine spezielle Antirutschmatte verschafft dem Vierbeiner mehr Halt.

Eine Bahnfahrt sollte nicht zu lange dauern

Urlaub mit Hund

Die Reise mit der Bahn sollte nicht zu lange dauern, da die Pausen nicht selber bestimmt werden können. Im Gegensatz zu einer Autofahrt sind Herrchen und Hund auf die wenigen kurzen Stopps an den Bahnhöfen angewiesen und hier findet sich nicht immer sofort eine Gelegenheit für den Hund, sein Geschäft zu verrichten.

Grundsätzlich empfiehlt es sich immer ein ganzes Abteil zu mieten, so entsteht weniger Stress durch ein- und aussteigende Passagiere und großes Gedränge wird vermieden. Für besonders weite Fahrten kann es angenehmer sein, die Fahrt in die Nacht zu verlegen und einen Schlafwagen zu mieten.

Darauf sollten Sie achten:

• Auch in der Bahn muss der Hund regelmäßig mit Wasser versorgt werden.

• Eventuell fühlen sich vor allem kleine Hunde in einer Transportbox wohler.

• Wer ein ganzes Abteil gemietet hat, kann ein kleines Spielzeug zur Ablenkung mitnehmen.

• ‚Kläffer’ könnten Mitreisende stören, vor allem in einem Nachtzug.

• Im Speisewagen haben Hunde in der Regel keinen Zutritt.

• Halten Sie Tücher bereit, falls Ihr Hund doch mal nicht einhalten konnte.

Fliegen bedeutet Stress

Urlaub mit Hund

Nicht nur für einen flugängstlichen Menschen, sondern auch für einen Hund kann ein Flug großer Stress bedeuten. Aus diesem Grund sollten ‚Aufwand’ und ‚Nutzen’ immer sehr genau abgewogen werden.

Kleine leichtere Vierbeiner dürfen in einer Transportbox in den Passagierraum mitgenommen werden. Allerdings muss die Box so klein sein, dass sie unter den Sitz passt. Andernfalls muss ein Sitz reserviert werden, auf dem die Box festgeschnallt werden kann. Hunde, die die zugelassene Größe überschreiten oder zu schwer sind, werden im Frachtraum transportiert. Das bedeutet für den Hund den größten Stress: Er ist alleine in einer ihm fremden Umgebung zwischen all dem Gepäck der Mitreisenden. Zudem wird die Hundebox beim Check-In abgegeben und der Halter hat bis zur Gepäckausgabe bei der Landung keinen Einfluss mehr auf den Umgang mit dem Hund.

Darauf sollten Sie achten:

• Spaziergänge im Flugzeug sind nicht erlaubt.

• Transportkosten werden in der Regel wie Übergepäck berechnet.

• Der Kreislauf des Hundes wird während des Fluges stark strapaziert.

• Die Buchung und Anmeldung des Hundes muss rechtzeitig erfolgen.

• Der Hund hat keine Möglichkeit, sein Geschäft zu verrichten.

Ist Ihr Hund seetauglich?

Urlaub mit Hund

Das ist die erste Frage, die Sie sich stellen sollten, wenn es mit dem Schiff auf Reisen gehen soll. Eventuell können Sie die Seetauglichkeit auf einem heimischen Gewässer testen und so den Hund auch schon mal an eine Schifffahrt gewöhnen. Belohnung nicht vergessen!

Zudem sind die Bestimmungen für Hunde auf Schiffen je nach Land und Reiseanbieter sehr unterschiedlich, weswegen es genauer Recherchen bedarf, damit Sie an Bord keine bösen Überraschungen erleben. Teilweise dürfen Tiere nur im Auto (Fähre) oder in einer Box transportiert werden.

Darauf sollten Sie achten:

• Eventuell herrscht Leinen- bzw. Maulkorbzwang.

• Gibt es die Möglichkeit zum Verrichten des Geschäfts?

• Halten Sie Tücher zum Beseitigen bereit.

• Oft dürfen Hunde nicht mit in die Schiffskabine genommen werden.

• Die meisten Kreuzfahrtschiffe erlauben keine Hunde an Bord.

• Der Hund sollte ‚gesellig’ sein und keine Angst vor fremden Menschen oder anderen Hunden haben.