SAMSTAGS I 18:00

Empfindliche Bissverletzung

Degus im Karton
Die kleinen Nager stammen aus Südamerika.

Bissverletzung an empfindlicher Stelle

hundkatzemaus-Tierarzt Dr. Wolf untersucht ein Degumännchen mit einer Bissverletzung am Fortpflanzungsorgan. Das Nagetier wurde von seinem Artgenossen gebissen und die kleine Wunde hat sich eitrig entzündet. Dr. Wolf öffnet das Eiterbläschen mit einer Nadel und desinfiziert die Stelle anschließend. In der Regel heilt eine solche Wunde von selbst.

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Werden zwei Degumännchen zusammen gehalten, kommt es meistens zu Aggressionen, da jeder sein Revier abstecken möchte. Gehen zwei Tiere häufiger aufeinander los, sollten sie unbedingt voneinander getrennt werden.

Degus: Weitere Haltungstipps

Degus mit Bissverletzung
Degus sind keine Kuscheltiere.

Degus sind Nagetiere, stammen aus Südamerika und leben in Familiengruppen. Sie haben zwar viele Gemeinsamkeiten mit den verwandten Meerschweinchen, sind als Haustiere jedoch nicht so weit verbreitet. Die kleinen Nager artgerecht zu halten, ist nämlich alles andere als unkompliziert, weshalb sie für Anfänger nicht

unbedingt geeignet sind.

Degus sind keine Kuscheltiere und deshalb wirklich nur bedingt und unter Aufsicht für Kinder geeeinet! Degus sind sehr soziale Tiere und dürfen niemals allein gehalten werden. Zwar treten im Gruppenverband z.T. kleine Streitereien auf, die jedoch meistens harmlos enden. Kommt es allerdings zu starken Verletzungen, sollten die Tiere separiert werden. Um eine unkontrollierte Vermehrung der Nager zu vermeiden, sollten Männchen und Weibchen getrennt gehalten werden. Schließlich warten in Deutschland bereits zahlreiche Degus auf ein neues Zuhause. Die artgerechteste Zusammensetzung ist ein Kastrat

mit mehreren Weibchen. Da die Jungtiere in der Pubertät unausgeglichen und zum Teil sehr aggressiv sind, empfiehlt sich eine Degugruppe gemischten Alters anstatt einer reinen Jungtiergruppe.

Die Nager sind vorwiegend tagaktiv, richten sich aber generell nach dem Rhythmus ihres Menschen. Da die Tiere jedoch auch nachts Krach machen können, sollte der Käfig z.B. nicht im Schlafzimmer stehen.

Mit etwas Geduld werden Degus relativ schnell zahm und sind viel mutiger und entspannter als ihre bekannten Verwandten, die Meerschweinchen.

Alle drei bis sechs Monate könnte es Zeit für eine neue Einrichtung sein, da die Degus ihre Zähnchen einfach nicht von ihren Holzhäuschen, Papp- und Korkröhren lassen können. Die Holzhäuser dürfen deshalb auf keinen Fall geklebt, lackiert, genagelt oder getackert sein. Damit die "Degu-Möbel" regelmäßig ausgetauscht und das Gehege gereinigt werden kann, ist darauf zu achten, dass die Türen des Geheges groß genug sind.

Deguhilfe West e.V.
Weitere Informationen zu Patenschaften, Vermittlungen und Pflegestellen gibt es bei der Deguhilfe West e.V.:

Telefon (wochentags ab 19:00Uhr): 0208 - 69866299
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