"Evanescence" – ein Grenzgang zwischen Genres und Gefühlen

Evanescence Musiktipp - Spielfilmhighlights
Evanescence Musiktipp - Spielfilmhighlights 00:02:00
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24 Millionen verkaufte Tonträger, zweifache Grammy-Gewinner 2003 und mit ihrer Single "Bring Me To Life" erreichten sie Top-10 in 15 internationalen Charts.

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Fünf Jahre sind nun seit der Veröffentlichung von "The Open Door", dem letzten Album von Evanescence, vergangen. Doch während dieser Zeit ist die Band aus Little Rock/Arkansas keineswegs untätig gewesen.

Der Aufnahmeprozess dauerte allerdings fast 18 Monate und gestaltete sich zunächst als schwierig. Erst die Hilfe von Rock-Spezialist Nick Raskulinecz (Foo Fighters, Deftones, Alice in Chains) und die Entscheidung von Sängerin Amy die Band mehr ins Songwriting zu involvieren, brachten Erfolg. Das neue Album "Evanescence" trägt den Namen also nicht zu unrecht, denn es steht für das neue "Wir"-Gefühl" der Band.

Musikalisch betrachtet, ist "Evanescence" das bislang experimentellste, aber auch härteste Album der Band, dennoch kommt auch der Spaß nicht zu kurz. Zu hören sind sowohl Klavier, Harfe und Streicher als auch Electronica und Rock. Mit ihren zwölf Songs hat Evanescence ein neues Kunstwerk geschaffen, das sowohl Balladen, rockige Stücke sowie Pop-Songs beinhaltet. Die erste Single "What You Want" verkörpert diesen Grenzgang zwischen Genres und Gefühlen optimal.

Im November sind Evanescence nach vier Jahren zum ersten Mal auch wieder in Deutschland auf Tournee. Die Band wird unter anderem in Offenbach, Düsseldorf, Berlin und München zu sehen sein.