SAMSTAGS I 18:00

Fahrradfahren mit Hund

hundkatzemaus-Reporterin Diana Eichhorn mit ihrer Hündin Klein Maggie auf dem Fahrrad
Foto: VOX/VP

Tipps fürs sichere Vergnügen

Auf dem Drahtesel durch den Sommer, das ist vor allem in der warmen Jahreszeit eine der Lieblingsbeschäftigungen von Zwei- und auch Vierbeinern. Die gemeinsame Bewegung an der frischen Luft macht nicht nur Spaß, sondern ist auch gesund und eine Abwechslung für den Vierbeiner.

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Beim Radeln mit dem Vierbeiner gibt es jedoch einiges zu beachten:

Zu hohes Tempo, große Hitze oder zu weit gewählte Distanzen können beim vierbeinigen Freizeitpartner zu gesundheitlichen Problemen führen.

Der Hundebesitzer sollte vor allem darauf achten, nicht zu lange auf Asphalt unterwegs zu sein, um wunde Pfoten zu verhindern.

Da mit vollem Magen nicht gut Sport zu treiben ist, sollte außerdem zwischen der letzten Mahlzeit des Hundes und der Radtour einige Zeit vergangen sein. Sonst kann es zu einer lebensbedrohlichen Magendrehung kommen und das Herz-Kreislauf-System wird viel zu stark belastet.

Wichtig ist auch, den Hund beim Radfahren auf der rechten Seite laufen zu lassen. Er sollte sich stets zwischen dem Straßenrand und dem Fahrrad bewegen. So kann auch ein Zusammenstoß zweier Hunde vermieden werden.

Eine Voraussetzung für ein entspanntes Fahren ist ein guter Grundgehorsam des Hundes. Erst wenn der Hund gelernt hat, an der Seite zu laufen und sich nicht weiter als zwei Meter vom Fahrrad zu bewegen, kann er das auch neben dem Rad. Ein Kommando, das unbedingt sitzen sollte ist "Stopp" und zwar, ohne dabei die Hände benutzen zu müssen, denn die gehören an den Lenker!

Um ernsthafte Unfälle zu vermeiden, muss die Leine immer locker gehalten werden und darf niemals um den Lenker oder das Handgelenk gewickelt sein. Im Notfall sollte man sie einfach loslassen.

Wann ist der richtige Zeitpunkt?

hundkatzemaus-Reporterin Diana Eichhorn mit ihrer Hündin Klein Maggie
Foto: VOX/VP

Mit der Gewöhnung des Hundes ans Fahrrad kann im Alter von sechs bis acht Monaten begonnen werden.

Aber Achtung: Um spätere Gelenkschäden zu vermeiden, sollte erst ein regelmäßiges Training stattfinden, wenn der Hund mit ca. eineinhalb Jahren ausgewachsen ist. Der gesundheitliche Zustand des Tieres und der Fitnessgrad müssen beachtet werden, damit Pausen eingelegt werden können, wenn der Hund müde oder erschöpft ist.

Für das Fahrradtraining ist übrigens eine verkehrsberuhigte Straße bestens geeignet.

Achtung!

Kranke, zu alte oder junge Hunde unter 18 Monaten gehören gar nicht ans Fahrrad!

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